Tatzelwurmweg


Erstellt von: 'Maja'
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 23 Min.
Höhenmeter ca. ↑322m  ↓322m
Kein Wegzeichen hinterlegt

"Sagen wir es mal so: Sie müssen nicht abergläubig sein und auch nicht an den Tatzelwurm glauben, um der Wahrheit ein Stück näher zu kommen. Um genau zu sein – es sind 7,8 km. Denn so lang windet sich der kulturhistorische Tatzelwurmweg als Rundweg durch abwechslungsreiches Gelände bei Kobern-Gondorf an der Mosel.

Spektakuläre Aussichten und unerwartete Naturelemente erwarten den Wanderer auf dem Rosenberg (Moseltalpanorama, weite Ackerflächen und Uhu-Horste) und im Hohesteinsbachtal (mit Orakel, Sauerbrunnen und drei parallelen Wasserläufen). Im Bereich von Buchhöll und Alleschnur werden Sie dann auf natürliche Buchenwälder und Geländemodellierungen durch römische Bodendenkmäler stoßen.

Für den nötigen Nervenkitzel sorgen drei zusätzliche Klettersteige, die die Kernroute abkürzen und verändern. Durch den erhöhten Schwierigkeitsgrad sind diese für geübte Wanderer mit Trittsicherheit, festem Schuhwerk und Schwindelfreiheit vorgesehen.

Sie fragen sich, was das alles mit der Wahrheit zu tun hat? Das werden Sie demnächst erfahren, wenn Sie die Tatzelwurmhöhle betreten. Seien Sie gespannt... Garantiert erwarten Sie jede Menge Aha-Erlebnisse und abwechslungsreiche Landschaften.

Wem das immer noch nicht reicht, dem stehen durch die Verknüpfung des Tatzelwurmwegs mit dem Traumpfad „Koberner Burgpfad“, dem Moselsteig und der Mosel.Erlebnis.Route weitere individuell gestaltbare Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zur Verfügung. Die Tourist-Info gibt Ihnen gerne Auskunft.

Der Tatzelwurmweg verdankt seinen Namen einem Fabelwesen, das - halb Löwe, halb Lindwurm - einst versteckt in den Stollen von Kobern-Gondorf lebte.

Nach einer Passage am Ortskern entlang erreichen Sie am Glückskäulchen das sagenumwobene Hohesteinsbachtal. Der längere Anstieg durch die Wälder der Buchhöll entschädigt Sie mit naturbelassenen Pfaden, himmlischer Ruhe und atemberaubenden Ausblicken.

Hinter dem welligen Höhenplateau des Rosenbergs geht es wieder hinab ins Hohesteinsbachtal zu den Brunnen und Stolleneingängen, die unter dem Sporn der Matthiaskapelle hindurch ins Mühltal fließen. Der Pirschpfad verschafft Kindern (und auch Erwachsenen) am Anstieg zur Matthiaskapelle kurzweilige Ablenkung. Am Kreuzweg entlang geht es weiter bis zur Niederburg mit Moselpanorama, hinunter ins Mühlental und zum Ortskern und Marktplatz mit Tatzelwurm zurück.

Dass Weinanbau und Burgenbau in den Steillagen der Moselhänge nicht unabhängig voneinander zu sehen sind, können Sie hier in Kobern in einzigartiger Dichte erleben."

10.11.2015

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