Stornfels (Nidda)

Restaurant-Gästehaus WilhelmshöheRestaurant-Gästehaus Wilhelmshöhe

Der nördlichste Ort in der Wetterau ist Stornfels, ein Stadtteil von Nidda. Stornsfeld thront auf einem Basaltfelsen und ist von Feldern umgeben. Die Landschaft rund um den kleinen Ort wird liebevoll auch die Wetterauer Toskana genannt. Nach Osten schließt sich der Hohe Vogelsberg an, nach Norden und Westen das Laubacher Hügelland und nach Süden das Niddertal.

Die Gründung von Stornfels wird auf die Zeit zwischen 800 und 1300 angenommen. Um die rechte Niddastraße (von Frankfurt nach Kassel) der Burgmannen um Heinrich von Brende zu sichern, wurde eine Burg mit dem Namen Sloz Sturmfels errichtet. Von dieser ist heute nur noch ein Brunnenschacht hinter der Kirche erhalten. Es heißt, die Burgherren seien einst Raubritter gewesen.

Vom höchsten Punkt des Ortes Stornfels, der auch am Vulkanring Vogelsberg liegt, kann man einen fantastischen Höhenblick genießen, der über die Wetterau zum Taunus und Vogelsberg bis zur Skyline Frankfurts reichen kann.

Der oft von grasenden Schafen umgebene Ort mit hübschen Fachwerkhäusern hat eine evangelische Kirche, deren Ursprung bis ins 14. Jahrhundert reicht. Die Kirche ist ein Umbau aus der Zeit um 1850, der aus einer Zehntscheune aus dem Mittelalter resultiert. Ein Einlasstorbogen von damals ist noch sichtbar.

Wanderer können auf einer rund 6km langen Umrundung von Stornfels diese einmalige Landschaft inklusive Höhenblick genießen. Vielleicht dehnen sie den Gang auch bis nach Ulfa aus. Der Ort, der aus der Geschichte auch als Marktflecken bekannt ist, hat eine stattliche 800 Jahre alte Kirche mit Wehrturm als Sehenswürdigkeit. Hier schlägt es nicht 13 aus dem Kirchturm, sondern eine der ältesten Glocken Hessens schlägt aus dem Jahre 1334.