Runde vom Forsthaus Süssendell zur Wehebachtalsperre


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Länge: 11.32km
Gehzeit: 02:47h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Östlich von Aachen und südlich von Eschweiler erstreckt sich der Hürtgenwald. Teile davon stehen unter Naturschutz. Wir erkunden das Naturschutzgebiet Zweifaller und Rotter Wald. Von dort aus kommen wir zur Wehebachtalsperre (Kreis Düren) und seiner Trinkwasseraufbereitungsanlage an der Staumauer. Südlich von Schevenhütte könnte man sich frische Forellen besorgen.

Start ist beim Forsthaus Süssendell. In Nachbarschaft ist das Seniorenzentrum Süssendell. Wir sind von Mausbach aus hergekommen. Mausbach im Vennvorland sowie dem Naturpark Hohes Venn-Eifel in der nördlichen Eifel ist ein Teil der Stadt Stolberg. Was hier so leicht verwildert im Wald steht, ist eines der ältesten Forstgehöfte n der Kulturlandschaft des Rheinlandes. Es wurde 1829 gebaut. Weitere Wirtschaftsgebäude kamen im Laufe des 19. Jahrhunderts hinzu.

Wir wandern ein Stück durch das Naturschutzgebiet Zweifaller und Rotter Wald. Es dehnt sich über aufgerundet 2.660ha aus. Die Mixtur aus Buchen- und Eichenmischwald nebst Bachläufen, Moorbereichen, Auenwald und diverse Biotoptypen sind geschützt. Wir genießen die Waldesruh‘. Dabei kommen wir am Parkplatz Pflanzgarten vorbei zur Rast mit Schutzhütte Gottfriedskreuz. Vor der Hütte biegen wir nach links in den Weg Steinbahn.

Es geht fast geradewegs zur Gableung Weißer Stein. Rechts und direkt wieder links einbiegend kommen wir zur Wehebachtalsperre. Der Stausee des Wehebachs ist dreiarmig: rote und weiße Wehe sowie das Tal des Thönbachs. Die Wehebachtalsperre wurde zum Hochwasserschutz, zur Trinkwasserversorgung und zur Niedrigwasseraufhöhung in der Zeit von 1977 bis 1981 gebaut. Einen schönen Blick über den See hat man vom Damm aus. In Sachen Freizeitvergnügen ist hier Wandern und Radeln erlaubt, da es sich ja um Trinkwasser handelt.

Wir kommen um die Aufbereitungsanlage herum, wandern mit Waldrand und Auwiesen an einer Forellenzucht am Wehebach vorbei. Dann queren wir die Straße Lamersiefen. Allmählich mäandern wir ansteigend, mit Wiesen und Wald und dem Weg Zum Backofen, südlich von Schevenhütte. Zum Ausgangsort sind es mit Auf und etwas Ab noch rund 3,2km durch den Wald. Dabei kommen wir an der Hubertushütte vorbei und an Resten von Westwallbunkern.

Bildnachweis: Von Jueterbog [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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