Rund um Bergisch Neukirchen (Leverkusen)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 46 Min.
Höhenmeter ca. ↑300m  ↓300m
Wanderweg Rund um Bergisch Neukirchen (Leverkusen)

Bergisch Neukirchen ist ein Stadtteil von Leverkusen und grenzt an Leichlingen und Burscheid. Der Große Rundwanderweg um Bergisch Neukirchen ist mit der Kennung BN vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) angelegt worden.

Ein guter Start in den Rundwanderweg um Bergisch Neukirchen ist am Wanderparkplatz an der Diepentalsperre (Leverkusen, Diepentaler Straße). Man spaziert los und passiert den Damm zwischen Vor- und Hauptsperre. Die Diepentaler Talsperre wurde 1902-08 errichtet, um Strom zu erzeugen. Der 9ha große Stausee ist heute Kern des Naherholungsgebiets Diepental.

Unser Weg führt oberhalb der Diepentalsperre und weiter entlang des Murbachtals bis zur Wietscher Mühle. Hier queren wir den Murbach und wandern erst süd-, dann westwärts ins Tal der Wupper. Hier folgen wir dem Landrat-Lucas-Weg nach links und begleiten ein Stück die Wupper, die ihrer Mündung in den Rhein entgegen fließt.

Nachdem wir die ICE-Strecke Wuppertal-Köln passiert haben, geht es zur Ortslage Imbach. Man spaziert über kleine Straße bis hinab zur Balkantrasse, der historischen Bahnstrecke von Opladen nach Remscheid, die heute als Radwanderweg genutzt wird.

Kurz hinter der Balkantrasse trifft man auf den kleinen Ölbach und folgt diesem ein Stück. Später kommt man vorbei am Ausflugslokal Claashäuschen, wo man sich links hält und die Hochebene bei der Hochhaussiedlung Schöne Aussicht ansteuert. Der Name ist passend, hat man doch von hier einen sehr guten Blick auf das Rheintal zwischen Leverkusen und Köln. Das Bayerwerk ist ebenso auszumachen wie der Kölner Dom. Am Horizont zeichnen sich die Höhen der Eifel ab.

Über die Ortslage Atzlenbach kommt man zurück ins Ölbachtal und folgt diesem an zwei Fischteichen vorbei, bis man nach einiger Zeit erneut auf die Balkantrasse stößt. Diese quert man und wandert zurück zur Diepentalsperre.


Bildnachweis: By Frank Vincentz (Own work) [GFDL], via Wikimedia Commons

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