Nister (Westerwald)

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Nördlich von Hachenburg liegt der Ort Nister im Tal der Großen Nister. Das Tal ist hier weitläufig – anders als in der Kroppacher Schweiz – und wird vom Stadtwald Hachenburg am Grünen Hahn (432m) und dem Staatsforst Hachenburg rund um das Nauberg-Gelände eingefasst.

Der Nauberg ist ein Ausläufer des Hohen Westerwalds. Von der Marienberger Höhe (568m) im Osten durch das Wäschbachtal getrennt und im Norden durch die Kleine Nister begrenzt, ist das Nauberg-Gelände ein beliebtes Wandergebiet. Der Nauberg besteht aus drei flachen Basaltkuppen: Norkenhöhe (470m), Welsche Hütte (456m) und Weiße Ley (432m). Das gesamte Gelände ist dicht von Laub- und Nadelwäldern bewachsen, die den Staatsforst Hachenburg bilden. Von der Südseite des Naubergs hat mein einen guten Blick auf Hachenburg, von der Nordseite auf das Kirchdorf Nauroth im Gebhardshainer Land.

Durch das Nauberg-Gelände führten viele alte Wege und Grenzverläufe, die teilweise die Grundlage für ausgeschilderte Wanderwege geworden sind. Verschiedene Rundwanderungen führen von Nister in den Staatfsorst am Nauberg, z.B. die Wege U1 (5,5km zum Kellerhof), U2 (5,0km auf den Nauberg) und U3 (9,5km zum Forsthaus Nister). Zwei Rundwanderwege durch das Nauberg-Gelände sind darüber hinaus mit X1 (4,5km) und X2 (6,5km) ausgeschildert.

Unterhalb der Nister liegt die 1234 erstmals erwähnte Nistermühle, der älteste dokumentierte Gewerbebetrieb des Oberen Westerwalds. Hier fand Konrad Adenauer im September 1944 für drei Wochen Unterschlupf, als die Gestapo als Folge des Aufstands vom 20. Juli 1944 den früheren Kölner Oberbürgermeister inhaftieren wollte.