Bad Marienberger Wolfsteine

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Wendet man sich nordwestlich von Bad Marienberg in Richtung der Marienberger Höhe (568m) erreicht man die Wolfsteine, die untereinander durch den so genannten Wolfsteinrücken verbunden sind.

Das Naturdenkmal Großer Wolfstein (555m) ist ein sagenumwobener alter Grenzpunkt, der schon 1048 von der Kirche in Haiger als Markierung für die Herrschaft zum Westerwald urkundlich genannt wird. Damals allerdings hieß der Wolfstein noch Drutgerestein, was auf germanische (Drutgere = Gertrude = Speerfreundin) oder keltische Wurzeln (Drutgere = Druide) schließen lässt. Den historischen Grenzverlauf markieren heute noch Grenzsteine aus 1788 mit den Buchstaben ON für Oranien-Nassau und SH für Sayn-Hachenburg.

Der Große Wolfstein ist der Überrest eines Lavastromes. Die Sage erzählt: Der Teufel wollte einen Turm bauen, der bis in den Himmel reichen sollte. Er sammelte eine Menge mächtiger Basaltblöcke, die überall in den Wäldern lagen. Der Teufel band die Basaltbrocken zusammen und fuhr mit dieser Last durch die Lüfte. Aber die Vertauung riss, und die Steine fielen zu früh auf die Erde. Und da liegen sie heute noch. So soll der Große Wolfstein entstanden sein.