Hachenburger Löwenspur 1 (ins Tal der Großen Nister)


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Wegweiser
Länge: 6.5km
Gehzeit: 01:42h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

„Kleiner Wäller und großer Genuss“ ist das Motto einer Reihe von Spazierwanderwegen, zu denen auch die drei Hachenburger Löwenspuren zählen. Unsere Löwenpirsch mit der Nummer 1 ist orange und beginnt im Burggarten von Hachenburg. Die kleine Holzbachschlucht, Große Nister, Nistertal und die Nistermühle bilden das „Löwen-Revier“.

Hachenburg im Westerwaldkreis ist bekannt durch seine wunderschöne barocke Altstadt und sein Hachenburger Bier der Westerwald-Brauerei. Schloss Hachenburg entstand als Burg um 1180. Der Burggarten entstand im 15. Jahrhundert und wurde später im englischen Stil umgestaltet. Ein beliebtes Ausflugsziel im Burggarten ist das Landschaftsmuseum Westerwald, das mit transloszierten Westerwälder Häusern aus der Zeit ab dem 17. Jahrhundert in die Geschichte blicken lässt. Dass hier alles auf den Löwen fixiert ist, ist schon im Wappen angekündigt. Der Löwe über der Burg gehört zur Grafschaft Sayn, die die Burg errichten ließen. Der goldene Sayner Löwe ist in der Region recht präsent.

Die Spazierrunde mit einem steilen Abstieg ins Tal der Nister verläuft gegen den Uhrzeigersinn. Wir verlassen den Burggarten und kommen durch die Wiesen ins Tal, passieren die Oberwesterwaldbahn und kommen steil hinab durch die bewaldete Holzbachschlucht, an deren Ende wir die Große Nister queren. Die misst rund 64km und fließt zur Sieg.

Nachdem wir die B414 unterquert haben sind wir am Rand des Ortes Nister und wandern an einem kleinen Gewerbegebiet vorbei, kommen wieder in die Flur und erneut über die Große Nister zur Nistermühle. Die einstige Wassermühle wurde erstmals 1234 urkundlich genannt. Im September 1944 versteckte die Familie Roedig Konrad Adenauer, unter dem Decknamen Dr. Weber, dort vor der Gestapo. Die kam dem Versteck aber auf die Spur und verhafteten Adenauer im gleichen Monat. Eine Gedenktafel an der Mühle berichtet davon.

Durch die Wiesen und Felder wandern wir ansteigend, kommen jetzt über die B414 nach Hachenburg zurück. Wir erreichen die schmucke Altstadt mit Cafés, Eis, kleinen Geschäften und dem Löwenbrunnen am Marktplatz, der zum Verweilen einlädt. Hier fällt der Blick auf die Kirche des Franziskanerklosters Hachenburg, Maria Himmelfahrt. Sie entstand im 18. Jahrhundert. Schließlich bummelt es sich zum Burggarten zurück.

Bildnachweis: Von Wolkenkratzer [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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