Limburg-Eschhofen

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Bei Eschhofen mündet der Emsbach 39km nach seiner Quelle am Kleinen Feldberg im Hochtaunus in die Lahn. Zwei Ortsteile, Mühlen und Eschhofen bilden den heutigen Ort, dessen Gemarkung im Norden von der Autobahn und der ICE-Trasse Frankfurt-Köln durchschnitten wird.

Die Eisenbahn hat für Eschhofen eine große Bedeutung. Eschhofen liegt an den Bahnstrecken Limburg-Frankfurt und der Lahntalbahn von Limburg nach Gießen. Bereits 1862 wurde Bahnhof Eschhofen gebaut, der renoviert auch heute noch als Zeugnis der Bahnarchitektur des 19. Jahrhunderts in Betrieb ist. Das kleine Schrankenwärterhäuschen an der Strecke ist denkmalgeschützt.

Auch der 2002 eröffnete ICE-Bahnhof Limburg-Süd liegt auf Eschhofer Grund, genauer: auf dem Eschhöfer Feld. Hier rauscht der Hochgeschwindigkeitszug ICE mit bis zu 300km/h an und hält mehrmals täglich auf seinem Weg von Frankfurt am Main nach Köln.

Im Ortsteil Mühlen liegt die neugotische Anna-Kapelle. Der Name Mühlen legt es nahe: Hier stand früher eine Mühle, und zwar ein, die im Dienste des Klosters Marienstatt in der Kroppacher Schweiz bei Hachenburg stand. Um den Mühlenbetrieb siedelten sich Menschen an und der Ort Mühlen entstand.

Im Kernort Eschhofen erhebt sich die neugotische Pfarrkirche St. Antonius, die 1891 erbaut wurde. Mühlen und Eschhofen gehörten über Jahrhunderte zur Pfarrei der Lubentiuskirche in Dietkirchen, die auf der anderen Lahnseite überall in Eschhofen zu sehen ist und über eine Fußgängerhängebrücke aus Holz erreichbar ist.