Lenus-Mars-Weg (Mosel)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 35 Min.
Höhenmeter ca. ↑261m  ↓262m
Lenus-Mars-Weg an der Mosel

Die Treverer waren eine Volksgruppe der Kelten und siedelten entlang der Mosel. Daraus erklärt sich auch der Name von Deutschlands ältester Stadt, Trier. Trier wurde von der Römern im Jahr 18 nach Christus als Augusta Trevorum, die Stadt des Augustus im Land der Treverer, gegründet. Die Treverer selbst lebten zumeist in einzelnen Höfen. Nur fünf größerer Siedlungen sind bekannt. Eine davon lag auf dem Martberg (273m) in der Schiefereifel.

Heute befindet sich auf dem Martberg der Archäologiepark Martberg, der 2004 eingerichtet wurde und zeigt, wie bereits unter römischer Herrschaft auf dem Martberg ein Tempelbezirk aussah, der der keltischen Gottheit Lenus Mars geweiht war.

Eine schöne Wanderung hinauf zum Archäologiepark bietet der Lenus-Mars-Weg, der schon auf dem Weg mit einigen Infotafeln rund um den keltischen Tempelbezirk auf dem Martberg auf die Zeit der Kelten und Römer einstimmt. Man kann den Lenus-Mars-Weg wahlweise in Pommern oder Karden beginnen. Wir stellen den Lenus-Mars-Weg ab Pommern vor. Der Lenus-Mars-Weg folgt dabei auf weiten Streckenabschnitten übrigens dem neu angelegtem Moselsteig.

Wir starten in der Lindenstraße, keine 200m weg vom Bahnhof Pommern. Es geht leicht bergauf durch die Weinberge mit schönem Blick auf Pommern und das Moseltal. Man passiert einen Aussichtspunkt mit Ruhebank, vom dem man die Aussicht bis nach Karden genießt. Wenig später hat man den Archäologiepark Martberg erreicht. Ein Besuch der Anlage ist kostenpflichtig (derzeit 2 Euro pro Person, Stand 2016) und selbst in der Wandersaison nur freitags bis sonntags möglich. Von November bis April ist der Archäologiepark geschlossen.

Nach Besichtigung der teilrekonstruierten Tempelanlage im Archäologiepark Martberg geht es weiter zu einem wunderschönen Rastplatz mit einer Holzstele, die einer frühkeltischen Stele aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. nachempfunden ist. Dann wandert man hinab nach Karden. Durch den Keltenweg kommt man zur Georgskapelle, die um 1340 erbaut wurde und heute als evangelische Kirche dient.

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