Labyrinthweg Menden (Sauerland)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 2 km
Gehzeit o. Pause: 39 Min.
Höhenmeter ca. ↑100m  ↓100m
Wegzeichen des Labyrinthwegs Menden (Sauerland)

Oberrödinghausen ist ein Ortsteil von Menden im Lennebergland. Bekannt ist der Ort für zwei Sachen: den Oberrödinghauses Hammer (eines der ältesten Hammerwerke Westfalens) und die katholische Pfarrkirche Maria Königin des Friedens.

Letztere ist recht modern und wurde erst 1948 nach den Plänen des renommierten Kirchenarchitekten Rudolf Schwarz fertiggestellt. Die Pfarrkirche Maria Königin des Friedens beeindruckt durch Klarheit und die Reduktion auf das Wesentliche.

Inspiriert von der Kirche, die über dem Hönnetal steht, entstand die Vision, an der Kirche einen Ort der Auszeit und Entschleunigung zu schaffen. So taten sich Christen zusammen, planten und 2012 ging dann die Jugend dann ans Werk und baute aus rund sieben Tonnen Kalkstein das Mendener Labyrinth.

Die Themen Auszeit und Entschleunigung passen natürlich auch hervorragend zum Wandern, weshalb der Freundeskreis Mendener Labyrinth zusammen mit den Wegemarkierern des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) auch gleich einen kurzen Rundwanderweg angelegt haben, der mit den Buchstaben Ly ausgewiesen ist und Labyrinthweg heißt.

Der Mendener Labyrinthweg startet an der katholischen Pfarrkirche Maria Königin des Friedens und führt von hier gleich zum Mendener Labyrinth. Informationen zum Labyrinth und Impulse zum Mitnehmen auf den Weg durch das Labyrinth sind vor Ort zu finden. Rund um das Labyrinth laden Bänke zum Verweilen ein und eine Aussichtsplattform erlaubt einen Blick von oben.

Dann wandern wir eine kleine Runde mit schöner Sicht auf Menden und den Haarstang. Wir erreichen am Steinhauser Weg wieder die bebaute Ortslage und spazieren dann zur Hönnetalstraße (B 515). An der treffen wir auf den Alten Hammer Oberrödinghausen.

Der Oberrödinghauser Hammer wurde im 18. Jahrhundert gegründet. 1955 erfolgte die Stillegung. Angetrieben wurden die Hämmer durch zwei Wasserräder. Das Wasser selbst stammt aus einer Quelle in Oberrödinghausen, dem sogenannten Hüttenspring, und wird in einem 50qm großen Teich gestaut Mit dem Tod des letzten Schmiedes und der darauffolgenden Stilllegung wurde der Plan gefasst, den alten Hammer als Kulturdenkmal zu erhalten.

Bildnachweis: Von Bubo [GFDL], via Wikimedia Commons

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