Klompenweg Etappe 3 Hünxe - Wesel


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 19 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 58 Min.
Höhenmeter ca. ↑124m  ↓127m
Klompenweg Wegzeichen Fernwanderweg Nordrhein-Westfalen

An der evangelischen Dorfkirche in Hünxe beginnt die heutige Tagestour auf dem Klompenweg, der von Duisburg nach Arnhem führt. Man passiert die alte Hünxer Windmühle, die 1838 erbaut wurde und 1927 bei einem Sturm ihre Flügel verlor.

Der Klompenweg kreuzt jetzt auf Höhe der Schleuse Hünxe erst den Wesel-Datteln-Kanal, der den Rhein mit dem Dortmund-Ems-Kanal verbindet, und kurz darauf die Lippe, die als natürliche Grenze das Ruhrgebiet vom Münsterland trennt.

Direkt an der Lippe liegt das Treidlerdorf Krudenburg. Früher wurden die Schiffe auf der Lippe von Pferden gezogen – man nennt das auch treideln. In Krudenburg gab es einen Überwinterungshafen für die Lippeschiffe.

Noch heute versprüht das ruhige Krudenburg ein wenig den Hauch vergangener Zeiten, was auch ein wenig an den Resten des historischen Burghauses Krudenburg lieg. Von der einstigen Burganlage aus dem 14. Jahrhundert ist heute noch ein zweigeschossiger Turm erhalten.

Der Klompenweg führt weiter nach Drevenack. Hier steht die evangelische Kirche, deren Wurzeln aus dem 12. Jahrhundert stammen (Teile dieser historischen Saalkirche sind erhalten). Die heutige zweischiffige Backsteinkirche entstand im 15. Jahrhundert.

Von Drevenack aus halten wir uns westwärts. Man kreuzt die Autobahn A 3 und wandert auf dem Schwarzensteiner Weg auf Haus Schwarzenstein zu. Der ehemalige Rittersitz wurde im 14. Jahrhundert begründet. 1889-90 wurde das alte Gebäude bis auf den Turm abgetragen und unter Benutzung der alten Fundamente und Gewölbe neu errichtet.

Man wandert weiter westwärts, streift den Pliesterhufshof und den Weiler Vinkel, kreuzt die Stromtrasse des Umspannwerks Niederrhein und kommt dann zum früheren Lippehafen Wesel. Im 19. Jahrhundert war der Lippehafen ein wichtiger Umschlagsplatz. Die alte Hafenmauer an der Straße „Am Lippehafen“ und der nahegelegene Teich, hervorgegangen aus dem Hafenbecken, zeugen noch von der Ausdehnung des ehemaligen Lippehafens.

Durch die Fusternberger Straße spaziert man zur katholischen Friedenskirche zu den heiligen Engeln, die 1958 auf den Resten des ehemaligen Forts Fusternberg fertiggestellt wurde. Hinter der Kirche hält man sich links, geht vor bis zum Kreisverkehr, den man nach rechts verlässt und wenig später die Bahnlinien passiert.

Am Bahnhof hält man sich links und folgt dann nach rechts der Bundesstraße B 58, weiter auf dem Kaiserring, dann vorbei am Friedhof und den Werkshallen der Keramag AG in den Mühlenweg, der uns schließlich zum Holzweg leitet auf Höhe des Haltepunkts Wesel-Feldmark mit Verbindung nach Arnheim, Oberhausen, Duisburg, Düsseldorf, Köln, Bonn und Koblenz.

Bildnachweis: 1 von Michielverbeek [CC BY-SA 3.0]; 2 von Uwe Barghaan [GFDL]; 3 von Maschinenjunge [GFDL], alle via Wikimedia Commons

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