Kölner Weg Etappe 1 Köln - Hoffnungsthal


Erstellt von: Westerwaldverein
Streckenlänge: 21 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 1 Min.
Höhenmeter ca. ↑388m  ↓371m
Der Kölner Weg startet im Kölner Königsforst und führt auf der ersten Etappe nach Rösrath

An der Endhaltestelle der Stadtbahnlinie 9 – Köln-Königsforst – startet der Kölner Weg zu seiner weitläufigen Runde durch das Bergische Land und den Westerwald. Das weiße K auf schwarzem Spiegel weist uns den Weg in die Rösrather Straße, die schon die weitere Zielpanung vorgibt: Die erste Etappe auf dem Kölner Weg führt uns nach Hoffnungsthal, den ältesten Stadtteil von Rösrath.

Zunächst geht es hinein in den Königsforst, von dem gut 80% - insgesamt 2.519ha – als Naturschutzgebiet ausgewiesen sind. Hier im Königsforst verläuft auch die Stadtgrenze zwischen Köln und Rösrath, die unter anderem quer durch ein Ausflugslokal und über den Scheitel von Kölns höchstem Berg, dem Monte Troodelöh (118m) führt.

Der Kölner Weg kreuzt im Königsforst den Rennweg – eine beliebte Piste für Jogger und Radfahrer –, passiert die Kaisereiche und führt dann ins beschaulich Wahlbachtal. Der Wahlbach ist ein Zulauf des im Königsforst entspringenden Flehbach, der nach 17km bei Mülheim in den Rhein mündet. Durchs Wahlbachtal stößt der Kölner Weg auf die historische Brüderstraße, ein mittelalterlicher Handelsweg, der Köln mit dem Siegerland verband.

Von der Brüderstraße wendet sich der Kölner Weg bald rechts und führt auf einem breiten Waldweg hinauf auf den Tütberg (212m), die höchste Erhebung im Königsforst. Schon bald ist die nach diesem Gipfel benannte Villa Tütberg erreicht, die nach dem Ersten Weltkrieg von einer Bankiersfamilie errichtet wurde. Von hier geht es weiter nach Lehmbach und hinab ins Sülztal.

Die Sülz ist ein 49km langer Nebenfluss der Agger, der den Kölner Weg auf den letzten Metern der Startetappe begleitet. Wir kommen vorbei am Burghaus Scheltensülz, das zu den ältesten Burghäusern im Bergischen Land zählt. Der Bau wird auf das 15. Jahrhundert datiert. Das Bruchsteinmauerwerk hat im Erdgeschoss eine Stärke von 1,50 m. Die mittelalterliche Bausubstanz hat sich im Wesentlichen bis heute erhalten und kann von außen bewundert werden, Burg Scheltensülz ist in Privatbesitz.

Von der Sülze führt der Kölner Weg über den Lüderich (260m), die höchste Erhebung auf dem Stadtgebiet von Rösrath. Hier wurde früher aktiv Bergbau betrieben. Durch starken Preisverfall und verminderte Lagerstättensubstanz wurde die Grube Lüderich 1978 geschlossen – als letzte noch verbliebene Grube im ehemaligen Bensberger Erzrevier. Heutzutage noch sichtbar ist der etwas versteckt im Wald liegende der Förderturm am Franziskaschacht.

Vom Franziskaschacht verläuft der Kölner Weg durch einen Eichenwald talwärts und schon bald ist das Ziel der ersten Etappe erreicht: der Rösrather Stadtteil Hoffnungsthal.

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