Hochwildpark-Rheinland-Route (Veybachtal)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 19 Min.
Höhenmeter ca. ↑238m  ↓238m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Hochwildpark-Rheinland-Route ist eine Tour, die im Rahmen des Nordic Walking Parks Mechernich ausgeschildert wurde. Aber keine Sorge, man kann auch ohne Stöcke und sportliches Tempo diese Rundwanderung guten Gewissens empfehlen – vor allem, wenn man sie mit einem Besuch des Hochwildparks Rheinland verbindet.

Der Hochwildpark Rheinland ist ein ca. 80ha großer Tierpark (der Eintritt kostet Geld). Im Hochwildpark können Rothirsche, Damhirsche, Rehe, Muffelwild, Wildschweine, Elche, Auerochsen-Rückzuchten und Steinböcke zum Teil ohne trennende Zäune erlebt werden. Beobachtungstribünen sorgen dafür, dass man den Tieren in natürlicher Umgebung zuschauen kann. Es gibt auch Steichelgehege und einen großen Spielplatz für Kinder sowie gastronomisches Angebot.

Wir starten die Runde am Parkplatz des Hochwildparks Rheinland. Man folgt der Straße Am Katzenstein und kommt dann zur Trasse der Eifelstrecke. Hier halten wir uns links und begleiten die Schienen ein Stück bis hinein nach Satzvey.

Jetzt gibt uns der Veybach die weitere Richtung vor. Man passiert die Gleise und wandert durch den Wald oberhalb des Veybachtals zum Gut Hombusch, wo die Nesselrode‘sche Forstverwaltung ihren Sitz hat. Das Gebäude wurde als Feriensitz von Karl Theodor Deichmann (Bankhaus Deichmann & Co.) errichtet. Um das Haus mit eigenem Strom und Wasser zu versorgen, ließ der Bauherr auf dem Gelände eines ehemaligen Pochwerks zur Bleigewinnung im Tal ein Pumpenhaus mit einer ungewöhnlichen Wasser- und Stromversorgungsanlage bauen. Die im Originalzustand erhaltene Anlage ist ein Technisches Denkmal, das den Beginn der Elektrifizierung der Eifel dokumentiert.

Jetzt geht es wieder zum Veybach und nachdem wir die Uferseite gewechselt haben kommen wir zur Burgruine Burgvey, dem Rest Rest eines mittelalterlichen Burgturms. Die kleine Burganlage wurde 1419 erstmals erwähnt. 1674 ging die Ruine an die Familie von Nesselrode, die sie später aber wieder veräußerte. Nun schließt sich der Bogen wieder und wir kommen zurück zum Parkplatz am Hochwildpark Rheinland.

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