Harzer Baudensteig-Rundweg 3 von Riefensbeek zur Hanskühnenburg und zur Sösetalsperre


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 49 Min.
Höhenmeter ca. ↑701m  ↓701m
Harzer Baudensteig-Rundweg 3 Riefensbeek-Kamschlacken

Der kleinste staatlich anerkannte Erholungsort im Harz hat einen langen Doppelnamen: Riefensbeek-Kamschlacken, dort leben rund 270 Menschen. Riefensbeek gehört zur Stadt Osterode, an die es sich nordöstlich anschließt. Durch Riefensbeek fließt die Söse, ein rund 38km langer Zufluss zur Rhume.

Die Baude an dem Rundweg ist die Hanskühnenburg auf 811m auf dem Höhenzug „Auf dem Acker“, wo die Söse auch ihr Quellgebiet hat. Riefensbeek liegt auf 360m – es geht also aufwärts!

Wir starten unsere Wanderung zwischen den Ortsteilen Riefensbeek und Kamschlacken an der Sösetalstraße (Bundesstraße B 498) und gehen mit der Uhr. Der Weg führt um das Straßendorf und in dessen Nordende, wo die Kleine und die Große Söse sich zur Söse vereinigen. Dort überqueren wir die beiden Bäche und kommen am Freibad Kamschlacken vorbei.

Es geht bergan durch Fichtenwaldbestand. Wir biegen in den Rolandweg ein und kommen zum Platz der Trakehner. Dort biegen wir in den Eleonorenweg ein mit dem Eleonorenblick. Links von uns erhebt sich der 573m hohe Hühnerkopf. Über den Knochenplatz geht es zum Böseberg. Das sind allesamt fantasieanregende Namen.

Wir gehen dann links in die Richtung des Bergmassivs „Auf dem Acker“. Über den Auerhahnplatz streben wir zur bewirtschafteten Baude Hanskühnenburg. Dabei kommen wir an der beeindruckenden Hanskühnenburgklippe vorbei. Der Felsen im Nationalpark Harz wurde sogar von Goethe 1784 während seiner dritten Harzreise besucht.

Wenig später steht man der Baude Hanskühnenburg. Einen ersten Aussichtsturm gab es hier 1889. Den zweiten 1913, der danach mehrfach instandgesetzt und ausgebaut wurde. Hier auf dem „Brocken des Westharzes“ bietet sich eine Rast an, wer mag mit Harzer Roller – und toller Aussicht. Die Hanskühnenburg ist übrigens der höchste Punkt des Harzer Baudensteigs.

Von der Hanskühnenburg geht es jetzt wieder hinunter. Zunächst zum Großen Breitenberg (auf 727m) und weiter ins Sösetal. Hier überqueren wir den Damm zwischen der Sösetalsperre links und der Sösetalvorsperre rechts von uns. Die Talsperre fasst 26 Mio. m³ und dient unter anderem der Trinkwasserversorgung. Die Vorsperre hat einen 350m langen und 18m hohen Damm.

Wir gehen entlang der Vorsperre, begleiten die Söse, kommen nach Riefensbeek und sind binnen kurzem wieder am Ausgangspunkt der Wanderung. In Riefensbeek endet der Harzer Förstersteig, der auf einer Länge von 60km drei Talsperren verbindet und in Goslar startet.

Bildnachweis: Von Cybercraft [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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