Harzer Baudensteig


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 96 km
Gehzeit o. Pause: 1 Tag 2 Stunden 4 Min.
Höchster Punkt: 814 m
Tiefster Punkt: 267 m
Harzer Baudensteig Wegweiser

Mit Start in Bergstadt Bad Grund führt der Harzer Baudensteig auf der Sonnenseite des Harzes in südöstliche Richtung auf knappen 100 Kilometern bis zum Ziel am Kloster Walkenried. Bis dahin wollen aber sechs, teilweise knackige, Etappen überwunden werden. Da sich der Baudensteig, wie der der Name schon vermuten läßt, aber stark an den kulinarischen Bedürfnissen der Wanderer orientiert, sollte auch die schwerste Etappe keine echte Herausforderung darstellen.

Auf jeder Etappe verbindet der Baudensteig nämlich die schönsten Waldgaststätten und Berggasthöfe (Bauden). Das Angebot der Bauden reicht von Rustikal bis Gehoben und bietet neben der bekannten Harzer Gastlichkeit natürlich auch leckere Spezialitäten. Neben den Bauden genießen wir auf dem Baudensteig besonders auch die herrlichen Ausblicke und zahlreichen Attraktionen entlang unseres Wanderwegs durch den grünen Harz.

Für alle, die keine Zeit für eine ganze Wanderwoche frei machen können, ist in Form von einigen Rundwanderwegen entlang des Baudensteigs ebenfalls bestens gesorgt. Die Baudensteig Rundwanderwege erkunden jeweils ein Teilstück des Baudensteigs und sind als nummerierte Tagestouren ausgelegt. Sehr schön zu wandern ist z.B. die Runde von Riefensbeek zur Sösetalsperre, der Rundweg zur Ruine Burg Scharzfels oder die Tour von Bad Grund zur Iberger Tropfsteinhöhle.

Auf dieser Seite bieten wir den gesamten Wegeverlauf des Harzer Baudensteig kostenfrei als GPS-Track für Navigationsgeräte (*.gpx). Die sechs Tagesetappen auf dem Harzer Baudensteig werden jeweils auf eigenen Seiten im Detail beschrieben. Auf diesen Seiten lassen sich dann auch die einzelnen Tageswanderungen als GPS-Tracks für mobile GPS-Empfänger speichern.


Harzer Baudensteig Etappe 1 von der Bergstadt Bad Grund nach Lerbach (22km)

Wanderatlas-Empfehlung: Das Höhlenerlebniszentrum Iberger Tropfsteinhöle, der Iberger Albertturm mit uriger Bergbaude, der Prinzenteich (UNESCO-Weltkulturerbe Oberharzer Wasserregal), der Aussichtsturm Kuckholzklippe und viel Wald machen die Startetappe zu einem echten Schmankerl.


Harzer Baudensteig Etappe 2 von Lerbach nach Sieber (19km)

Wanderatlas-Empfehlung: Über den Eselsplatz geht es zunächst zur Sösetalsperre. Dann erfolgt der Anstieg in den Nationalpark Harz. Es geht hinauf bis auf über 800m, wenn wir die Bergbaude Hanskühnenburg erreichen, wo ein Aussichtsturm für ungestörten Panoramablick sorgt.


Harzer Baudensteig Etappe 3 von Sieber nach Bad Lauterberg im Harz (14km)

Wanderatlas-Empfehlung: Durchs Tiefenbeekstal geht es Richtung Knollenturm, wo die Knollenbaude Erfrischungen bereithält. Über das Knollenkreuz kommt man ins Luttertal und weiter zum Bismarckturm und der Kummelbaude, bevor man abschließend über den Hausberg (420m) nach Bad Lauterberg wandert – oder die Strecke mit der Burgbergseilbahn ins Tal schwebt.


Harzer Baudensteig Etappe 4 von Bad Lauterberg im Harz nach Bad Sachsa (11km)

Wanderatlas-Empfehlung: Auf der kurzen Tour geht es u.a. zum Wiesenbeker Teich, wo die Wiesenbek-Baude für Speis und Trank sorgt. Später kommt man durchs Steinatal hinauf zum Ravensberg mit wunderbarem Panoramablick, bevor man hinab nach Bad Sachsa steigt und sich am Schmelzteich im Kurpark entspannen kann.


Harzer Baudensteig Etappe 5 von Bad Sachsa nach Wieda (13km)

Wanderatlas-Empfehlung: Heute geht es hinauf auf den Stöberhai (720m), den höchsten Berg im Südharz. Man genießt einen wunderbaren Panoramablick und kann sich anschließend im Waldgasthaus Bahnhof Stöberhai stärken, bevor es durchs Weinglastal nach Wieda geht.


Harzer Baudensteig Etappe 6 von Wieda zum Kloster Walkenried (17km)

Wanderatlas-Empfehlung: Vorbei an der Bremer Klippe und über die Helenenruh kommt man zum Pferdchen, einem bekannten Aussichtspunkt mit Blick auf Zorge. Wahrzeichen von Zorge ist der freistehende Glockenturm. Später treffen wir auf die innerdeutsche Grenze und krönen die Tour mit einem Besuch des Zisterziensermuseums Kloster Walkenried.

Bildnachweis: Von Thomas Binder - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, Link

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