Verlobungsweg bei Osterode im Harz


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 19 Min.
Höhenmeter ca. ↑478m  ↓478m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Warum dieser Weg entlang von Wasser, durch die Natur und hinauf auf den Bösenberg (577m) bei Riefensbeek-Kamschlacken im Harz Verlobungsweg heißt? Wir wissen es nicht. Macht aber auch nichts.

Wir spekulieren nicht lange, parken unser Auto nördlich der Staumauer an der Vorsperre der Sösetalsperre direkt an der Bundesstraße B 498 und machen uns auf den aussichtsreichen Weg entlang des Wassers, das rechts von uns den Himmel spiegelt.

Gemeinsam mit der Söse kommen wir nach Riefensbeek. Dort gehen wir ein kurzes Stück entlang der Sösetalstraße, von der wir nach links abbiegen und den Weg „Am alten Riefensbeek“ nehmen. Unser erster Anstieg führt uns über die Bergwiesen. Rund 100m sind wir jetzt höher als am Start. Höhen und Tiefen. Denn nach Kamschlacken geht es wieder runter. Der Ort liefert den zweiten Teil des Doppelnamens: Riefensbeek-Kamschlacken, übrigens der kleinste staatlich anerkannte Erholungsort im Harz, um den herum auch der Baudensteig-Rundweg 3 zur beliebten Berghütte Hanskühnenburg führt.

Dort wo sich Kleine und Große Söse vereinigen, sind wir an der B 498, umrunden das Nordende des Ortes und kommen ins Allertal und am Freibad vorbei.

Wir gehen den Rolandweg bis zum Platz der Trakehner und folgen dann dem Weg zum Eleonorenblick. Links von uns erhebt sich der Hühnerkopf (573m). Am Knochenplatz auf nun rund 534m biegen wir in den Bösenbergwerg ein. Am Rand des Bösenbergs haben wir unseren höchsten Punkt der Wanderung auf 547m und etwas über die Hälfte des Weges geschafft. Es geht ab jetzt gemächlich durch den Wald immer abwärts und wir kommen zum Ackerblick mit Schutzhütte.

Dann wandern wir auf einem Pfad über den Talgrund am Eichelnberg. Die Runde schließt sich an der Staumauer der Sösetalsperre, die Trinkwasser bereithält. Wenn wir den 350m langen und 18m hohen Damm überquert haben, sind wir bestenfalls gemeinsam wieder am Auto.

Bildnachweis: Von Thomas Binder [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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