Halberbracht

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Auf halber Strecke zwischen Meggen und Elspe liegt Halberbracht am Westrand der Saalhauser Berge auf einer Höhe von gut 450m ü. NN. Aufgrund dieser Lage gilt Halberbracht auch als das Wintersportzentrum von Lennestadt – Skilift und eine urige Hütte inbegriffen.

Die katholische St. Peter und Paul Kirche in Halberbracht wurde 1864 gebaut und 1956 durch einen Erweiterungsbau ergänzt. Sehenswert in der Halberbrachter Kirche ist das in Sgraffitotechnik erstellte Bild auf der Altarwand. Es zeigt Christus in der Wiederkunft in Begleitung der Apostelfürsten Petrus und Paulus.

Östlich von Halberbracht wurde seit Mitte des 19. Jahrhunderts intensiv Bergbau betrieben. Im 1861 abgeteuften Ernestusschacht wurden bis 1992 Erze abgebaut. Der Ernestusschacht war in den 1970er Jahren Europas größte Zinkgrube und deckte rund 15% des gesamtdeutschen Bedarfs. Über die Geschichte des Bergbaus rund um Halberbracht informiert das Bergbaumuseum Siciliaschacht im benachbarten Meggen.

Wendet man sich vom ehemaligen Ernestusschacht noch weiter östlich, erreicht man den Jürgensberg (619m), den höchsten Berg im Westteil der Saalhauser Berge. Hinter ihm fließt der 5km lange Gleierbach, der als „Grenze“ zwischen Westteil und Ostteil der Saalhauser Berge gilt.

Nördlich vom Jürgensberg liegt das kleine Dorf Burbecke mit seiner Antoniuskapelle. Die Burbecker Kapelle ist ein romanischer Saalbau aus dem 13. Jahrhundert, der später erweitert wurde. Bei Renovierungsarbeiten wurden 1968 in der Apsis gotische Malereien entdeckt, die später restauriert werden konnten.