Grönebacher Dorfpfad (Sauerland)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 45 Min.
Höhenmeter ca. ↑278m  ↓278m
Rothaarsteig-Spur Grönebacher Dorfpfad

Der Grönebacher Dorfpfad ist ein Rundwanderweg im Winterberger Hochland. Dass er mit dem Rothaarsteig-Zeichen in schwarz ausgeschildert ist, weist ihn als sogenannte Rothaarsteig-Spur aus, als zertifizierten Rundwanderweg am Rothaarsteig. Grönebach liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen den bekannten Wintersportorten Winterberg und Willingen im Upland.

Start für den Grönebacher Dorfpfad ist in der Grönebacher Dorfmitte gegenüber der katholischen Pfarrkirche St. Lambertus, dem ältesten Bauwerk im Stadtgebiet von Winterberg. Der älteste Teil der Lambertuskirche ist der Wehrturm mit annähernd quadratischem Grundriss aus dem 13. Jahrhundert. Das Kirchenschiff ist jünger. Es wurde 1878 neu errichtet.

Vom Lambertusplatz leitet der Grönebacher Dorfpfad zunächst in einer Nordschleife Richtung Hildfeld. Man kommt ins Tal der Hille und wendet sich dann südwärts Richtung Küstelberg. Vorbei an einer Baumschule wird die Landstraße nach Niedersfeld erreicht. Wir halten uns ca. 50 m links und treffen am Haus Sander auf den Bahndamm der früheren Kleinbahn. Die Kleinbahn mit 75cm Spurweite verkehrte 1902-53 zwischen dem oberen Ruhrtal und Medebach. An Bahnkilometer 12,5 lag der Bahnhof Grönebach-Hildfeld.

Weiter geht es zum Antoniusstein. In der kleinen Kapelle, die hier 1731 angelegt wurden, brennen immer Kerzen, die die Grönebacher Heimatfreunde bei ihrem „Dorfheiligen“, Antonius von Padua, angezündet haben. Tag und Nacht brennen Kerzen vor dem Bildstock, der seit 1958 von einer gemauerten kleinen Steinkapelle geschützt wird.

Vom Aussichtspunkt auf der Egge (680m) genießt man am höchsten Punkt des Grönebacher Dorfpfads die Aussicht und wandert dann weiter zur Ruipes-Ropes Hütte mit großem Rastplatz an der Entenwiese. Ein schöner Pfad bringt einen schließlich wieder zurück nach Grönebach. 1989 und 1993 wurde Grönebach beim Wettbewerb Unser Dorf soll schöner werden mit der Bronzemedaille des Landes ausgezeichnet. Im Jahr 2000 feierte Grönebach sein 750-jähriges Bestehen.

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