Winterberger Wandertag: Runde von der Ruhr-Quelle zur Hochheidehütte


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 18 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 35 Min.
Höhenmeter ca. ↑515m  ↓515m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Rundwanderung im Norden des Stadtgebiets von Winterberg im Sauerland vereinigt drei Highlights: die Quelle der Ruhr, den Hillestausee und die Niedersfelder Hochheide. Also nicht lange gezögert, Wanderstiefel geschnürt und los.

Wir beginnen die Wanderung am Wanderparkplatz Ruhrquelle und gehen von hier direkt zu eben dieser Quelle. Die Ruhr entspringt einem morastigen Gebiet im Wald etwas unterhalb des Gipfels des Ruhrkopfs (696m). Ein paar Meter weiter wurde in den 1950er Jahren Rondell mit Gedenkstein errichtet. Aus der Ruhr-Quelle fließen im Schnitt rund 0,7 Liter pro Sekunde.

Es geht an der Westflanke des Ruhrskopfs entlang und dann in eine Spitzkehre. Der Weg führt uns jetzt wieder zur Landstraße L 740, die wir kreuzen und dann gleich auch noch die Kreisstraße K 49. Es geht jetzt durchs Grönebacher Holz auf die Wegkreuzung Knick zu und weiter nordwärts nach Niedersfeld.

Am Ende des Walds treffen wir auf den Hillestausee. Der ist nur knappe 9ha groß, aber in einer anderen Disziplin superlativ: Der Hillesee ist nämlich der höchste Stausee Nordrhein-Westfalens. Der Hillestausee ist ein beliebtes Ausflugsziel und eignet sich gut zum Baden und Angeln.

Über den Staudamm passieren wir die Hille, die wenig später der Ruhr zufließt. Es geht über das Kreuzsteinchen (659m) und den Parkplatz Auf der Knippe zur Hochheide-Hütte. Diese bewirtschaftete Hütte liegt auf 805 Metern und wird von vielen Wanderwegen – auch dem Rothaarsteig – angesteuert.

Die Hochheide-Hütte steht mittendrin in der Niedersfelder Hochheide, dem größten Hochheidegebiet nördlich des Mains. Die Niedersfelder Hochheide erstreckt sich am Neuen Hagen, einem Naturschutzgebiet am Nordhang des Clemensbergs (837m). Hier wachsen Besenheide, Preiselbeeren und Blaubeeren und Kuckuck, Wiesenpieper und Raubwürger sind heimisch.

Entlang des noch in Betrieb befindlichen Steinbruchs wandern wir hinab nach Hildfeld, kreuzen erneut die Hille und kommen dann nach Grönebach. Wir folgen dem kleinen Westernautal (ein Zufluss des Springebachs) zur Schutzhütte Entenwiese, machen hier noch einmal ein spitze Kehre und wandern zurück zum Wanderparkplatz Ruhrquelle.

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