Eifelschleife Heidenkopf (Vierherrenstein und Römerstraße)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 3 Min.
Höhenmeter ca. ↑169m  ↓169m
Eifelschleife Heidenkopf Wegzeichen Markierung Beschilderung

Östlich von Dahlem ist man im Grunde genommen fast immer auf Wanderwegen unterwegs. Durch diesen Teil der Eifel im Naturpark Hohes Venn-Nordeifel führen auch der Eifeler Quellenpfad (Streckenwanderweg) sowie die Runde Moorpfad Dahlem. Wir erleben die drei Heidenköpfe, Tannenwald, begegnen den Spuren der Römer und atmen den Duft von Pinien.

Wir starten in Dahlem, nahe der katholischen Kirche, die St. Hieronymus geweiht ist und 1844 nach Abriss der Vorgängerin von 1628 im Stil des Klassizismus neu gebaut wurde, an den erhaltenen Westturm aus dem 17. Jahrhundert. 

Die Schulstraße führt uns gen Nordosten aus Dahlem heraus. Wir unterqueren die Eifelstrecke, die Köln mit Trier verbindet. Rechterhand fließt der Moorbach und wir kommen bald ans Aufsteigen mit dem Rotkehlchenweg und sobald wir den verlassen haben, sind wir im Wald. Bliebe man am Moorbach, könnte man diese Runde um das naheliegende Heidemoor mit Moorpfad und einem Bohlenweg erweitern.

Wir inhalieren den schattigen Tann und tippen im Norden unserer Runde kurz das Naturschutzgebiet Nonnenbach und Eichholzbach mit Seitentälern an. Dann wandern wir gen Südosten mit Historie an der Straße, die einst von Römern begangen wurde, auf dem Weg zwischen Köln und Trier.

Die drei Heidenköpfe von bis zu ca. 594m sind allesamt bewaldet. Dennoch hat man von dem ein oder anderen lichten Fleck Blicke in die Hügellandschaft in diesem Teil der Eifel. Und wenn man durch das Unterholz und über den im Wind wiegenden Farn nicht weit gucken kann, stellt man auf Nah um und sieht vielleicht einen bis zu 1m hohen Ameisenhügel.

Nach rund 4,8km können wir uns nah der Grenze zwischen Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz am Vierherrenstein über die Agrippastraße im Dahlheimer Wald und die Römer im Rheinland informieren. Die vier Herrschaften waren Jünkerath, Kronenburg, Schmidtheim und Blankenheim. Beim Vierherrenstein ist eine kleine Schutzhütte mit Rastplatz nebst einer Tafel über die Jakobswege im Rheinland.

Unter den Baumkronen geht’s gen Westen und allmählich abwärts. Wir kommen an einem Naturerlebniscamp vorbei zu einem Eifelblick mit Rast am Waldrand. Wir wandern mit Wiesen und nah dem Naturschutzgebiet Glaadtbachtal mit Nebenbächen. Gen Norden erreichen wir die Dahlemer Ortsmitte.

Bildnachweis: Von Listen-köbes [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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