Eifelschleife Ab in den Wald (zu den Katzensteinen)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 17 Min.
Höhenmeter ca. ↑263m  ↓263m
Eifelschleife ab in den Wald Wegzeichen Markierung Beschilderung

Diese Eifelschleife wird nordöstlich der Stadt Mechernich gebunden und beinhaltet neben der Ruhe des Waldes und etlichen Waldwegen, sonnige Lichtungen und Fernblicke sowie die Felsen der Katzensteine, die von den Römern für deren Tempelbauten genutzt wurden. Durch den Mechernicher Wald verlief auch eine Trasse des Römerkanals.

Wir starten auf dem Wanderparkplatz Katzensteine bei Katzvey am Veybach und lernen zum Einstieg in die Runde im Uhrzeigersinn die Katzensteine nebst dem ehemaligen Römischen Steinbruch kennen.

Die Katzensteine sind rötliche Bundsandsteinformationen, die rund 246Mio Jahre in der Struktur haben. Die bis zu 15m hohen Sandsteinfelsen entstanden durch Wind und Wetter. Etliche Ausgrabungen fanden hier auch statt, die auf Tätigkeiten in der Altsteinzeit verweisen sowie auf die Abbauten des Steins durch die Römer.

Durch den Wald kommen wir zu einer Lichtung und an die A1, die wir unterwandern. Östlich der Autobahn ergibt sich eine Aussicht auf Rißdorf und kurz drauf Weiler am Berg, den Stockert und das Radioteleskop Astropeiler, 1956 in Betrieb genommen, im Münstereifeler Wald.

Mit Waldrand und Feldern wandern wir gen Süden, um die A1 erneut hinter uns zu lassen, diesmal obendrüber. Wir wandern durch den Wald gen Mechernich, wo wir nahe der Angelteiche Feyermühle uns gen Norden wenden, wenn wir rund 6,5km hinter uns haben.

Westlich von uns verläuft die Straße Burgfey und wir kommen im Wald an einem Zuweg zum Gut Hombusch vorbei, das dereinst Feriensitz eines Kölner Bankiers war, der zur Energieversorgung der Anlage ein eigenes Pumpenhaus bauen ließ. Nur noch ein Katzensprung bis Katzvey.

Hier könnte man den Rest des angebrochenen Tages im Wildpark Kommern verbringen oder rutscht noch ein kleines Stückchen weiter gen Westen für einen Besuch des interessanten LVR-Freilichtmuseums Kommern, eines der größten in dieser Art in Europa mit 75 historischen Gebäuden aus der preußischen Rheinprovinz – das lohnt sich.

Bildnachweis: Von Ichmichi [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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