Klein und fein lädt das Kleine Laufenbachtal zu einer Erkundung ein. Das Naturschutzgebiet Kleines Laufenbachtal erstreckt seine schützenswerte Flora und Fauna mit Feuchtzonen, Auwiesen und Auwald entlang des Kleinen Laufenbachs und seines idyllischen Kerbtals mit ursprünglichen Abschnitten, seltenen Pflanzen und Tieren. Man sollte sich unbedingt genügend Zeit für die wundervolle historische Altstadt von Monschau einplanen!
Und noch eine Besonderheit hat diese Runde zu bieten: Belgien! Die Trasse der Vennbahn ist eine belgische Exklave. Einst verband die Vennbahn die industriellen Zentren Aachen-Rothe Erde mit Luxemburg. Jetzt kann man da Rad fahren Wir starten unsere Natur- und Kultur-Tour beim Vennbad, wo es auch Parkplätze gibt. Wir queren den Burgring (B285) und die Runde öffnet sich auf dem Parkplatz (Wohnmobilstellplatz) P2 Biesweg, den wir überqueren, ebenso den Laufenbach und nochmals den Burgring.
Dann sind wir schon im Wald und auf dem Bueslpatt, Teil einer Etappe auf dem Eifelsteig. Der schmale Pfad verläuft am Hang, teils von Himbeer- und Brombeersträuchern gesäumt. Aufmerksamkeit ist gefragt und der ein oder andere schöne Ausblick wird gewährt. Wir kommen oberhalb des Vennbads durch die Vegetation in das Naturschutzgebiet Kleines Laufenbachtal (13ha). Der Kleine Laufenbach hat nur etwa 2,3km und fließt in Monschau beim ehemaligen Brauerei-Museum Felsenkeller in die Rur. Das Naturschutzgebiet ist besonders wertvoll aufgrund der artenförderlichen Untergründe, von Mager- bis Nassgrünland.
Bald kommen wir über die Grenze NRW-Belgien. Schmal ist der Streifen des Nachbarn entlang der einstigen Vennbahn. Rund 1,4km wandern wir in deren Staatsgebiet, queren die Eupener Straße und durchwandern Wiesen und Waldabschnitte. Beim Sportplatz und dem Kreisel treffen wir wieder auf den Burgring, wandern gen Süden nach Monschau über die Mühlenley (477m) und den Katzenberg. Dem rutschen wir den Buckel runter und können uns in Monschau allerlei zu Gemüte führen: linkerhand ist das Befestigungsbauwerk Haller aus dem 13. Jahrhundert, das und Teile der Burg wurden bereits 1971 von Christo verhüllt – wofür er damals noch gar nicht so berühmt war.
Unsere Tour kommt über die Rur in die Altstadt. Die Aukirche St. Mariä Empfängnis (1751), das Aukloster der Minoriten (18. Jh.) und das Kunst- und Kulturzentrum KuK sind links. Wir gehen am Markt mit Kopfsteinpflaster und dicht gedrängten Fachwerk-Häuserzeilen rechts und nochmal über die Rur, sehen weitere Kirchen und steigen zur um 1200 errichteten Burg hinauf. Teile davon sind heute Jugendherberge. Sie ist in einem bemerkenswerten Zustand und man hat eine fantastische Aussicht.
Wenn man sich irgendwann aus dieser Zeitreise lösen kann, kommt man am einstigen Felsenkeller vorbei zum Ausgangsort zurück.
Monschau bietet zudem: Erlebniszentrum Natur, Museum Rotes Haus, einen Stadtpark und viele weitere Möglichkeiten, den Tag im historischen Flair zu genießen.
Bildnachweis: Von Assenmacher [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
Monschau gilt zu recht als Besuchermagnet in der Rur-Eifel. Wer diese kleine Rundwanderung hinter sich gebracht hat, wird dies sicher gerne bestätigen....
Die Wanderung führt auf die Höhen von Monschau und folgt großen Teilen der markierten Klosterroute. Der Weg verlangt in einigen Passagen Trittsicherheit,...
Eine Exklave ist ein Teil eines politischen Gebietes, das vom Rest des Gebietes durch Grenzen räumlich abgetrennt ist und ausschließlich über fremdes...