Blicke auf Monschau + die Klosterroute (Nordeifel)


Erstellt von: mondim
Streckenlänge: 21 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 18 Min.
Höhenmeter ca. ↑549m  ↓549m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Wanderung führt auf die Höhen von Monschau und folgt großen Teilen der markierten "Klosterroute".

Der Weg verlangt in einigen Passagen Trittsicherheit, wie beim Abstieg nach Perlenau und beim Aufstieg zur Ehrensteinley. Sonst folgt die Tour meist Pfaden und Wiesenwegen, aber auch Forstwegen und mit Ausnahme auch Teerstraßen beim Gut Reichenstein bzw. im Stadtgebiet von Monschau. Einkehrmöglichkeiten gibt es in Monschau und Perlau.

Die Tour startet am Roten Haus in Monschau; das Rote Haus war sowohl Wohn- als auch zentrales Geschäftshaus der Tuchverleger-Dynastie Scheibler, was heute als Museum besichtigt werden kann und insbesondere die bürgerliche Wohnkultur an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert präsentiert.

Wir wandern nach Norden stadtauswärts und erklimmen am Stadtende die Höhenzüge um Monschau. Hier genießen wir schöne Ausblicke auf die pittoresken Fachwerkhäuser Monschaus. Kurz vor unserem Abstieg zum Markplatz (webcam) blicken wir auf die Ruine der Burgruine am Rahmenberg.

Steil steigt der Weg vom Marktplatz in Monschau zum Blick zur Burg Monschau. Der Weg fällt wieder steil nach Burgau. In Burgau lag die letzte Textilfabrik von Monschau, die 1982 den Betrieb einstellte. In den Gebäuden sind heute der Monschauer Handwerkermarkt, eine „römische“ Glashütte und das Monschauer Stadttheater untergebracht.

Hier beginnt die Klosterroute, die auf weiten Teilen des Eifelsteigs folgt. Auf und ab auf schmalem Pfad geht es weiter bis Perlau und der Perlenbachtalsperre. Die Staumauer wurde von 1953 – 1956 gebaut. Die Gegend ist sehr regenreich und es werden hier durchschnittliche Regenmengen um 1.200 mm im Jahresmittel gemessen.

Unser Weg umrundet den Stausee und überquert später die B399, die weiter nach Kalterherberg führt. Bei schönem Wetter ist das Gedröhne der Motorräder auf diesen Eifelrennstrecken sehr lästig. Der Weg führt über einen Wiesenweg und später auf der Hochfläche bei der genannten Gemeinde Kalterherberg.

Kurz vorm Kloster Reichenstein führt eine Abkürzung der Klosterroute direkt zum Wanderparkplatz beim Kreuz ins Venn. Hier stoßen wir auch auf den Bahndamm der Vennbahn, die heute stillgelegt worden ist. Bis 2013 soll auf den meisten Streckenabschnitten ein Radweg entstehen. Zur Zeit meiner Begehung war der Streckenabschnitt um das Kloster Reichenstein gerade im Bau. Deshalb führte mein Weg wieder auf die L 106 und folgte der Straße ca. 100 m, wobei eine unübersichtliche Kurve zu passieren war. Der weitere Weg folgt auf schmalem Pfad der jungen Rur.

Kurz vor dem Ehrensteinsley einem grandiosen Aussichtspunkt (im Bild navigierbar) klettert der Weg auf schmalem Pfad aus dem Rurtal. Ein steiler Abstieg folgt nach Monschau und wenig später haben wir unseren Ausgangspunkt beim Roten Haus erreicht.

Artikel bei twitter teilenArtikel bei Facebook teilenArtikel per Email versendenDer Inhalt dieser Seite unterliegt der Creative Commons Attribution/Share Alike-Lizenz. © mondim via ich-geh-wandern.de