Der Salzböde-Bergpfad


Erstellt von: D_und_HW
Streckenlänge: 40 km
Gehzeit o. Pause: 9 Std. 54 Min.
Höhenmeter ca. ↑998m  ↓815m
Wegzeichen

Das kleine Flüsschen Salzböde, ein rechter Zufluss der Lahn im Landkreis Marburg-Biedenkopf mit einer Länge von 27,6 km ist Namensgeber für gleich zwei Wanderwege, nämlich für den Salzböde-Bergpfad und den Salzböde-Talpfad. Sie starten beide am Bahnhof Friedelhausen an der Lahn (zwischen Staufenberg und Lollar/Odenhausen).

Hinter Odenhausen bleibt der Talpfad, wie der Name schon sagt, im Tal und führt die Wanderer zur Schmelz, während der Bergpfad sich gleich nördlich von Salzböden in die Hügel schlängelt. In Reimershausen kreuzen sich Berg- und Talpfad, und jetzt kommen wir so langsam in die Hügel des Lahn-Dill-Gebiets (teilweise geht der Weg mit dem Lahn-Dill-Bergland-Pfad zusammen). Wir ersteigen die Koppe (454 m) und haben vom Aussichtsturm einen guten Rundumblick.

Über die Endbacher Platte (466 m) und Kopps Klippe geht es südlich an Bad Endbach vorbei und westlich von Hartenrod zum Salzböde-Sattel. Die Stelle, die als Salzböde-Quelle markiert ist, erreicht man auf diesem Weg nicht direkt, auf dem Talpfad kommt man dran vorbei, man muss aber Glück haben, wenn man etwas Wasser sieht (hatten wir nicht). Man spricht auch eher von einem Quellgebiet als von einer einzigen Quelle.

Die Markierung der beiden Wege (manchmal die Aufkleber, manchmal ein aufgemaltes SB oder ST oder auch einfach nur ein S) ist sehr unterschiedlich, im unteren Bereich teilweise nur rudimentär erhalten (in manchen Abschnitten waren wir mehrfach unterwegs, um die verbliebenen Markierungen zur möglichst authentischen Wegstrecke zusammenzufügen), in der Gegend um Bad Endbach ist sie meist sehr gut.

Stand: Juni 2015

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