Brilon-Walder Gipfeltour über den Ginsterkopf


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 47 Min.
Höhenmeter ca. ↑287m  ↓287m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Gleich zwei beliebte Wanderrouten schließt diese aussichtsreiche kurze Runde mit ein: Teile des Rothaarsteigs und des Briloner Kammweges. Wie das aber so ist, wenn man auf etwas hinabschauen oder mit Weitblick genießen will, brauchts Engagement und Atem. Beides wird auf den ersten 2,5km abgerufen, von ca. 500m auf 645m.

Brilon-Wald hat mächtig viel Waldfläche in Kommunalbesitz. Der Ortsteil im Tal der Hoppecke gehört zur Stadt Brilon im östlichen Sauerland und dem Hochsauerlandkreis. Brilon-Wald hat eine Bahnstation, nach der der Ort benannt wurde und in dessen Nähe wir starten.

Östlich der Bahn ist das ehemalige Degussa-Betriebsgelände mit dem prägenden Essigturm aus Backstein. Die chemische Fabrik produzierte dort auch Aktivkohle, ebenso die weiteren Nachfolgefirmen. 1995 war Schluss und das Areal wollte schon zu einem Sorgenkind werden. Vor einigen Jahren fand sich eine neue Nutzung für die Industriebrache, auf der ein Unternehmen aus Bremecketal, das im Bereich der Optimierung von Energieversorgung tätig ist. 

Bei der Schützenhalle Brilon-Wald geht’s für uns los, mit dem Kirchweg gen Norden und uns vom Namen des Ortes überzeugen lassen. Gegen den Uhrzeigersinn wendet sich der Weg in Richtung Schusterknapp (616m) und Habberg (652m). Da wollen wir rüber und in der Folge auch über den Ginsterkopf (657m). Heroben sind auch die Wegeführungen des Rothaarsteigs und des Briloner Kammwegs. Zum Ginsterkopf führt auch noch eine klettrigere Variante. Schließlich genießt sich eine herrliche Aussicht.

Gen Süden wandern wir abwärts und kommen an Schutzhütten vorbei und sind in der Südkurve der kleinen Runde. Durch weiteres gemischtes Grün im Waldreichtum Brilons geht’s zum Ausgangsort zurück. In Brilon Wald könnte man sich das Kirchlein St. Joseph anschauen. Es gehörte zum Kloster der Unbeschuhten Karmelitinnen, die von 1983 bis 2013 dort eine Niederlassung hatten.

Bildnachweis: Von Dampftrain [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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