Bleckhausen

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Bleckhausen liegt nördlich von Manderscheid zwischen den Tälern von Kleiner Kyll und Lieser. Nur rund 300 Menschen leben in Bleckhausen, wo sich im Grunde alles um die Hauptstraße dreht. Blääkes, so der Name in der Eifeler Mundart, leidet ein wenig unter dem demographischen Wandel und ist damit sicher nicht alleine. Der Natur gefällt es sicherlich, wie beispielsweise dem Naturdenkmal Drei Eichen.

Genau wie man sich eine kleine Dorfkirche vorstellt, liegt die katholische Filialkirche St. Antonius an der Hauptstraße. Der Saalbau stammt aus dem Jahr 1787 und wurde 1846 verlängert. Turm- und Seitenanbauten kamen nach 1945 hinzu. Hinzu kommen übrigens auch Städter, die sich in der ruhigen Naturumgebung ein Heim suchen.

Bekannt in der Vulkaneifel ist die 3ha große Heidelandschaft des Wacholdergeländes bei Bleckhausen. Die Wacholderheiden bei Bleckhausen stehen bereits seit 1937 unter Naturschutz. Die Südlage des Hangs im Waldgebiet Etgestalerkopf und der kalkreiche Boden der Eifel sind Ursache für die eindrucksvollen Wacholderbestände.

Zu Bleckhausen gehört der Wohnplatz Bleckhausener Mühle. Die Bleckhauser Mühle wurde 1718 erstmalig erwähnt und steht unter Denkmalschutz. Die Mühle an der Kleinen Kyll liegt an der Wanderstrecke des Maas-Rhein-Wegs des Eifelvereins. Der Weg misst insgesamt 600km, in Deutschland 310km und führt in der Region um Daun und Gerolstein über zwei mögliche Routen. Eine davon verläuft zwischen Bettenfeld über Meerfeld und am Meerfelder Maar vorbei durchs Tal der Kleinen Kyll an der Bleckhausener Mühle vorbei nach Schutz und Üdersdorf und von dort nach Daun.