Bärenpfad


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑384m  ↓384m
Bärenpfad Nohfelden (Saarland)

Einst gingen hier in den Wäldern zwischen Saarland und Hunsrück die Herzöge von Zweibrücken-Pfalz auf Bärenjagd. Wir jagen heute Kilometer. Der Bärenpfad in der Gemeinde Nohfelden beginnt am Parkplatz direkt am Rathaus in Nohfelden und präsentiert sich als abwechslungsreiche Waldrunde.

Der kleine Bach zu unserer Rechten heißt Freisbach und fließt der Nahe zu. Bevor dies passiert, halten wir uns rechts und wandern auf einem Pfad hinauf in den Wald. Wir passieren die Bärenhöhle und steigen weiter hinauf zum Bärenfelsen. Kurz zuvor kann man an einem Rastplatzdie schöne Aussicht auf den Hunsrücker Hochwald und die Wälder im Sankt Wendeler Land genießen.

Vom Fichtenwald geht es weiter in Mischwald und später Eichenwald. Wir folgen dem Kerbtal, das sich bald zu einer kleinen, von einem Bach durchflossenen Schlucht öffnet. Am Waldrand erreichen wir die Naheaue. Wenig später geht es dann wieder hinein in den Wald. Wir kommen auf einem Pfad durch einen malerischen Erlenbruch. Kleine Holzstege ermöglichen die Passage kleiner Bäche trockenen Fußes.

Etwa nach der Hälfte der Wanderstrecke kommen wir zum ersten Mal über freies Feld. Eine schöne Abwechslung, denn schon bald geht es wieder auf einen Waldpfad, der uns zum Naturdenkmal Dicke Eiche bringt. Die Dicke Eiche hat einen Stammumfang von mehr als 4 Metern und ist über ein halbes Jahrtausend alt. Wer will, kann von hier aus einen Abstecher zum gallo-römischen Quellheiligtum Messerbrunnen machen. Der Brunnen liegt rund 100m abseits des Bärenpfads. Oder macht man einfach Pause am Rastplatz zu den Eichen.

Im weiteren Verlauf des Bärenpfads kommen wir an einem Abschnitt vorbei, in dem im 19. Jahrhundert keltische Hügelgräber entdeckt wurden. Die Hügelgräber sind heute noch gut zu erkennen.

An einem Rastplatz genießen wir den schönen Blick auf Wolfersweiler, steigen dann an zwei aufgelassenen Steinbrüchen vorbei und kommen über die Anhöhe des Hommerich zurück nach Nohfelden.

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