Zwei-Türme-Tour (Darmstadt): Ludwigsturm und Bismarckturm


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 15 Min.
Höhenmeter ca. ↑313m  ↓313m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir starten zu unserer Rundwanderung im Darmstädter Süden im Stadtteil Eberstadt, genauer gesagt an den Parkplätzen am Mühltalbad. Wir gehen nach links in den Steigertsweg und biegen nach rund 400m nach recht in den Steinkauzweg.

Hinter der Bebauung wandern wir in nördliche Richtung und kommen bald ins Hetterbachtal. Der Hetterbach ist ein kurzes Bächlein, das in Eberstadt der Modau zufließt. Wir überqueren den Hetterbach, folgen ihm ein Stück und halten uns dann halblinks hinauf auf den Prinzenberg (241m).

Vom Prinzenberg kann man bei guter Sicht im Westen den Donnersberg (687m) sehen. Im Südwesten ist Worms und Mannheim sichtbar. In südlicher Richtung sind die Neunkircher Höhe (605m), das Frankensteinmassiv und der Melibokus (517m) zu sehen.

Wir wandern weiter durch die „Toskana von Darmstadt“ durch die Gemarkung Marienhöhe und hinauf auf die Ludwigshöhe (242m), den Hausberg des Darmstädter Stadtteils Bessungen. Wir passieren die Volkssternwarte Darmstadt, die 1981 auf der Ludwigshöhe fertiggestellt wurde.

Dann stehen wir vor Turm Nummer 1, dem Ludwigsturm. Der Ludwigsturm wurde 1882 als Aussichtsturm erbaut und nach dem Großherzog Ludwig I. von Hessen benannt. Um aufzusteigen, muss man in der Ludwigsklause ein geringes Eintrittsgeld bezahlen. Von der oberen Aussichtsplattform auf 26m Höhe bietet sich ein ungetrübter Panoramablick ins Modautal, zur Bergstraße und nach Darmstadt.

Über Heinemannweg und Wildbrandschneise wandern wir zur Bundesstraße B 449. Wenn diese hinter uns liegt sind wir schon fast am Bismarckturm Darmstadt. Der Bismarckturm wurde 1904-08 im Auftrag der Studentenschaft der Technischen Hochschule auf dem Dommerberg (264m) gebaut. Der umgangssprachlich auch „Dindefass“ (Tintenfass) genannte Bismarckturm ist allerdings seit 2012 wegen Bauschäden gesperrt.

Macht nichts, wir belohnen uns einfach mit einem schönen Marsch durch den Wald, bis wir auf der Lochschneide erneut die B 449 queren. Dann kommen wir zum kleinen Kirchbergteich, der auf der Gemarkung von Mühltal bereits im 18. Jahrhundert künstlich angelegt wurde. Später treffen wir auch noch auf die Waltersteiche.

Rabenfloßweg, Ludwigsweg und Randweg bringen uns zum Mathildentempel am Büchelsberg (216m) und wir folgen ab hier dem Nieder-Ramstädter Weg zurück zum Parkplatz am Mühltalbad.

Bildnachweis: Von snipermatze [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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