Wege durch Gottes Schöpfung – dem Himmel nahe (Schliffkopf-Schwarzwald)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 5 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 12 Min.
Höhenmeter ca. ↑143m  ↓143m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Name der Runde sagt es schon: Wir sind oben – und zwar auf dem Schliffkopf, über den wir wandern werden. Der Schliffkopf liegt auf 1.055m und einem baumfreien hochmoorartigen Plateau, wo sich auch ein Wellness-Hotel niedergelassen hat. Wir gehen mit der Uhr den 1.000m Weg und beschreiten dann die Grenze zwischen den Regierungsbezirken Freiburg westlich und Karlsruhe östlich. Als ein Fernweg tangiert der Westweg den Berg. Der Schliffkopf, westlich der Schwarzwaldhochstraße B500, findet sich im Dreieck zwischen Ottenhöfen, Baiersbronn und Oppenau im Naturpark Schwarzwald.

Dieser Weg wurde wie der Weg „Wege durch Gottes Schöpfung – in himmlischer Ruhe“ vom Ökumenischen Netzwerk Kirche ausgewiesen und möchte Impulse geben, um über Gottes Schöpfung, die Welt und womöglich den eigenen Platz darin, nachzudenken. Wenn man die Schliffkopfrunde nahezu alleine gehen möchte, sollte man dies frühmorgens, in lauen Abendstunden oder unter der Woche tun, da das Plateau besonders an den Wochenenden viel besucht wird.

Vom Parkplatz beim Hotel, gehen wir auf dem 1.000m Weg zum Aussichtspunkt Steinmäuerle/Lierbachtalblick, wo sich die Landschaft in Wogen sowie verschiedenen Nuancen von Grün vor uns ausbreitet. Wir folgen dem Schliffkopfrundweg und kommen in den Wald, dessen Bäume uns beschatten bis zur Lichtung an der Jakobshütte, wo sich ein nächstes Innehalten anbietet.

Wenn wir jetzt dem 1.000m Weg noch 1km gefolgt sind, biegen wir über den Rundweg rechts ab und nach weiterem Rechtsabbiegen folgen wir dem Westweg und der Landesgrenze. Auf dem Rückweg kommen wir am Schliffkopfkreuz vorbei, in das geschrieben steht: Nur Gott ist über uns.

Wer jetzt noch mehr Einblicke in seine Bedeutung auf dem Erdenrund erhalten möchte, dem sei der Sturmwurferlebnispfad 3km südlich von hier an der B500 empfohlen. Dort wird eindrücklich die Kraft des Windes, der 1999 als Orkan Lothar wütete, verdeutlicht: Das Unterste kam zuoberst und zeigt sich in nahezu künstlerischer Wurzelgestalten.

Bildnachweis: Von SchiDD - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

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