Waldeifel-Rundwanderung


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 20 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 55 Min.
Höhenmeter ca. ↑508m  ↓508m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Waldeifel liegt im Westen der Eifel, zwischen dem Islek und dem Ferienland Manderscheid. Zentraler Ort in der Waldeifel ist Kyllburg. Hier startet auch diese abwechslungsreiche Rundwanderung. Es geht los am Bahnhof. Von hier geht es zunächst hinauf zur Mariensäule, die 1886 als Aussichtsturm erbaut wurde.

Vorbei an der evangelischen Kirche (von 1900) und über den Marktplatz kommt man zur zur ehemaligen Stiftskirche. Die Kyllburger Stiftskirche wurde im 13. Jahrhundert errichtet, das zugehörige Stift aber 1802 aufgehoben. Die 36m lange ehemalige Stiftskirche ist heute die katholische Pfarrkirche Unserer Lieben Frau.

Zur Ausstattung der einstigen Stiftskirche gehört ein aus Eiche geschnitztes Chorgestühl aus dem 14. Jahrhundert, das aus dem Kloster St. Thomas stammt. Das Kruzifix wird auf die Zeit um 1300 datiert. Durch eine unspektakuläre Pforte gelang man in das Quadrat des Kreuzgangs aus dem 14. Jahrhundert.

Durch die Kastellstraße spaziert man weiter und biegt dann nach links auf einen Weg, der über die Gleise und die Kyllbrücke führt. Entlang der Kyll wandert man nach Malberg. Am Herrengarten vorbei geht man zum barocken Schloss Malberg, das im frühen 18. Jahrhundert erbaut wurde, dessen Wurzeln sich aber bis ins Mittelalter zurückverfolgen lassen.

Von Schloss Malberg aus wandert man nordwärts. Man passiert auf dem Weg einige ehemalige Steinbrüche, in denen einst Buntsandstein abgebaut wurde. Es folgt eine längere, für die Kyllburger Waldeifel charakteristische Waldpassage. Man wandert hinauf bis zu den Neidenbacher Wasserfällen, passiert dann den Neidenbach und wandert wieder südwärts bis zum ehemaligen Kloster St. Thomas.

Das Kloster St. Thomas wurde im 12. Jahrhundert erbaut und 1802 aufgehoben. Nach einer wechselvollen Geschichte wird es mittlerweile als Exerzitienhaus des Bistums Trier genutzt. Viele der Gebäude des ehemaligen Klosters stammen aus dem 18. und dem 20. Jahrhundert. Von der originalen Ausstattung ist die romanische Hochaltarmensa erhalten. Sie ist vorne und an den Seiten mit Kassetten verziert. Das Hängekreuz über dem Altar wird in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert. Vom Kloster St. Thomas wandert man parallel zur Kyll zurück zum Bahnhof in Kyllburg.

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