Von Neheim zur Ruine Fürstenberg


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑288m  ↓288m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Neheim ist der größte Stadtteil von Arnsberg und liegt an der Einmündung der Möhne in die Ruhr. Unweit des Zusammenflusses von Ruhr und Möhne am Parkplatz beim Ruhr-Möhne-Stadion startet die kleine Rundwanderung, die uns durch den Schnittpunkt von Sauerland und Soester Börde zur Burgruine Fürstenberg führt.

Wir wandern vom Parkplatz entgegen des Uhrzeigersinns möhneaufwärts zur 1852 erbauten Wiedenbergkapelle und weiter über die Ostflanke des Wiedenbergs (241m) zur Mündung des Höinger Bachs in die Möhne.

Hier wechseln wir über vom Arnsberger Stadtgebiet in die Gemarkung der Gemeinde Ense und wandern bis an den Ortsrand von Höingen, passieren die Landstraße und spazieren durch den Forst Herdringen bis zur Burgruine Fürstenberg.

Burg Fürstenberg wurde wohl im 13. Jahrhundert auf dem Fürstenberg (279m) erbaut und diente als Grenzfeste, was ihr nicht gut bekam. Gleich drei Mal wurde die Burg zerstört – der letzte Anstoß 1344 blieb endgültig und ein erneuter Wiederaufbau geschah nicht.

Allzuviel ist heute nicht mehr zu sehen, aber trotz spärlicher Reste ist Burg Fürstenberg eine bedeutende Ruine, denn sie gilt als Stammsitz der Freiherren von Fürstenberg, die mehrmals den Landdrosten des Herzogtums Westfalen und den Fürstbischof von Paderborn stellten. Der Rückweg führt nun parallel zur Autobahn A 445 im Ruhrtal wieder nach Neheim.

Hintergrund zur Burg Fürstenberg laut Wikipedia: Burg Fürstenberg wurde im Jahre 1295 erstmals erwähnt. Damit erfolgte auch die erste urkundliche Nennung der heute Familie der Freiherren von Fürstenberg. Noch heute sind im Wald auf dem Fürstenberg die mittelalterlichen ringförmigen Wälle zu sehen, die als Bodendenkmäler geschützt sind. Es ist zwischen zwei Befestigungen zu unterscheiden: die Oldenburg, eine große Wallanlage, in der sich die Kapelle befindet und Richters Köpfchen, eine niedriger gelegene kleine mittelalterliche Steinburg. Die Kapelle auf der Spitze des Berges ist dort seit 1429 bezeugt.

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