Von Eversberg durchs Kohlwedertal zum Lörmecketurm (Sauerland)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 29 Min.
Höhenmeter ca. ↑293m  ↓293m
Rundwanderweg A 8 am Lörmecke-Turm Sauerland

Wir starten die vom Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) als A 8 markierte Rundwanderung am Wanderparkplatz Buchplette (fürs Navi: Meschede, An der Buchsplitt) im Mescheder Stadtteil Eversberg.

Vom Wanderparkplatz Buchplette halten wir uns westlich und wandern zunächst ins Kohlwedertal und zum kleinen Josefssee. Am Josefssee biegt der A 8 nach rechts weg und steuert über den Greverhagen (514m) den Plackweg an.

Wir wandern hinauf zum Warsteiner Kopf (557m). Das Gelände am Warsteiner Kopf ist auf einer Fläche von knapp elf Hektar als Naturschutzgebiet Warsteiner Kopf ausgewiesen. Im Norden grenzt das Naturschutzgebiet an das Naturschutzgebiet Lörmecketal. Im Naturschutzgebiet Warsteiner Kopf selbst ist die Quelle und Bach eines namenlosen Nebenbach der Lörmecke. Das Gelände wird geprägt durch einen Bruchwaldrest mit Roterlen, Birken und Rotfichten.

Zusammen mit dem Plackweg leitet der A 8 nun hinauf zum Lörmecke-Turm, der auf der höchsten Stelle im Arnsberger Wald steht. Der Lörmecke-Turm wurde 2008 eröffnet. Sein Design erinnert an ein überdimensioniertes Weizenbierglas. Schade, dass es hier oben keine Gastronomie gibt, nach dem Aufstieg auf den 35m hohen Lörmecke-Turm und dem herrlichen Blick über Arnsberger Wald, das Hochsauerland und den Haarstrang hat man berechtigterweise Durst.

Vom Lörmecke-Turm aus folgt der A 8 weiter dem Plackweg bis zur Schutzhütte am Ausspann. Hier trennen sich der örtliche Rundwanderweg und der Fernwanderweg. Der A 8 leitet südlich und führt wieder zurück zum Wanderparkplatz Buchplette am Ortsrand von Eversberg.

Hintergrund zum Lörmecke-Turm aus der Online-Enzyklopädie Wikipedia: "Die verkleidungslose Turmkonstruktion besteht in seinen statischen Elementen aus 144 über Kreuz geführten, über- und nebeneinander angeordneten Douglasienstämmen, die in heimischen Wäldern gefällt wurden und je 12m Länge haben. Bei der Konstruktion wurden je drei Stämme übereinander und von diesen nun 36m langen Rundhölzern je 24 für die Außen- und Innenlage mit 15° Versetzung auf der Kreisform der Turmbasis angeordnet. Zum Kopf des Turms sind die Stämme mit 82° Neigung zur Waagerechten und um 90° verdreht angeordnet, wodurch sich die Verjüngung in der Turmmitte ergibt. Die Rundhölzer sind an 288 Kreuzungspunkten durch Verschraubungen mit innen- und außenliegenden Stahlringen verbunden, um die Standsicherheit des Turms zu gewährleisten."

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