Universität des Saarlandes (Saarbrücken)

Die Universität des Saarlandes wurde 1948 gegründet. Sie ist die einzige Universität im Saarland und hat ihren Sitz in Saarbrücken und Homburg. In Saarbrücken stellt der Campus einen eigenen Distrikt im Stadtteil St. Johann dar. Sie liegt nördlich des Stadtkerns auf dem Gelände der ehemaligen Below-Kaserne.

Der Campus der Universität des Saarlands liegt im Grünen. Westlich ist der Große Homburg (337m), nördlich liegt Dudweiler, nordöstlich erhebt sich der Gehlberg (358m), östlich ist der Bartenberg (359m) und südlich der Schwarzenberg (377m).

Von der Dudweiler Straße aus führt die Straße Stuhlsatzenhaus zum Universitätsgelände. Die Straße wurde nach dem Stuhlsatzenhaus benannt, das ein beliebtes Ausflugsziel für Spaziergänger und auch für Studenten ist, da es gastronomisch betrieben wird. Die Waldschänke ist nach Nikolaus Stuhlsatz benannt. Er war im 18. Jahrhundert ein Zaunknecht von Fürst Wilhelm Heinrich, der hier ein Wildgatter errichtet hatte.

Südlich auf dem Campusgelände erhebt sich der Bau der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek. Als erstes Universitätsgebäude nahm es 1954 seine Aufgabe wahr. Das Magazin ist in einem elfgeschossigen Bücherturm untergebracht. An der Universität werden angeboten: Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Philosophie-Fakultäten sowie Naturwissenschaftlich-Technische Bereiche. Ein Sprachenzentrum gehört ebenfalls hinzu.

Im Umland rund um die Universität Saarbrücken lohnt ein Abstecher zum südlich gelegenen Schwarzenberg. Auf dessen Gipfel wurde 1930-31 der Schwarzenbergturm errichtet. Die oberste Aussichtsplattform befindet sich auf 41m Höhe. Von hier hat man einen schönen Blick vom höchsten Punkt des Saarbrücker Stadtwaldes über das Umland.

Der Botanische Garten der Universität wurde 2016 zwar geschlossen. Aber in direkter Nachbarschaft des Campusgeländes liegt noch der 1929 gegründete Wildpark Saarbrücken. Auf rund 17ha tummeln sich rund 20 hier heimische Tierarten in artgerechten Gehegen, Wild in unterschiedlichen Farben, Wisente, Luchse, auch Esel und Pony sowie Geflügel ist mit von der Partie. Durch den Wildpark fließt der Meerbach.

Regionaler Bezug:

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