Traumschleife Primstaler Panoramapfad


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 52 Min.
Höhenmeter ca. ↑425m  ↓425m
Traumschleife Primstaler Panoramapfad

Im Nonnweiler Ortsteil Primstal im Sankt Wendeler Land (Saarland) wurde als eine der Traumschleifen entlang des Saar-Hunsrück-Steigs der Primstaler Panoramapfad angelegt.

Wir starten die Wanderung auf dem Primstaler Panoramapfad am Parkplatz Haagstraße in Primstal. Durch die Haagstraße verlassen wir den Ort und gehen hinein in die Wälder und Wiesenlandschaften des Naturparks Saar-Hunsrück. Am Ende der Ortsbebauung halten wir uns links und wandern zum Haaggraben.

Es geht weiter am östlichen Rand von Primstal entlang hinauf bis an den Imsbach. Dann halten wir uns rechts und wandern auf den Abesberg (368m), wo ein Rastplatz zum Verweilen einlädt.

Nun geht es südwärts. Wir wandern im stetigen Anstieg hinauf auf den Bitschberg (463m) und kommen dann heran an Obere Wiesbachtal, ehemals ein eigenständiges Naturschutzgebiet, seit 2015 Teil des neuen FFH-Gebiets Wiesenlandschaft bei Überroth. In den Wiesen gedeihen u.a. die Berg-Waldhyanzinthe, der gewöhnliche Teufelsabiss, der Heil-Ziest und Arnika.

Im Waldgebiet Langheck verläuft eine Wegtrasse, die bereits in römischer und vermutlich auch in keltischer Zeit genutzt wurde. Auf einigen Teilstücken ist die antike Steinlegung noch heute sichtbar. Hier erreichen wir auch den höchsten Punkt des Primstaler Panoramapfads mit 496m ü. NN.

Wir kreuzen jetzt den Wiesbach und wandern weiter zur Hardt (482m). Hier kommen wir zum Aussichtspunkt Primstal, der uns einen schönen Blick eröffnet. Dann geht es zurück nach Primstal, wo wir die Wanderung beenden.

Hintergrund: Primstal war bis 1973 eine eigenständige Gemeinde, bevor der Ort zu Nonnweiler kam. Primstal liegt in eben diesem Tal der Prims. Die Prims ist ein 91km langer Zufluss der Saar. Die Prims entspringt im Hunsrück, wird bei Nonnweiler zur Primstalsperre aufgestaurt und mündet schließlich bei Dillingen in die Saar. Sehenswert in Primstal ist u.a. die Kreuzerhöhungskirche, die einen alten Teil aus dem 15. Jahrhundert und einen modernen Neubau (1960er Jahre) interessant kombiniert.

Bildnachweis: Von Cmcmcm1 [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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