Traumschleifchen Bardenbacher Fels


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 3 km
Gehzeit o. Pause: 48 Min.
Höhenmeter ca. ↑87m  ↓87m
Traumschleifchen Bardenbacher Fels

Im Hochwald-Vorland im Norden des Saarlands liegt die Stadt Wadern. Obwohl in Wadern und den 14 Gemeindebezirken nur 15.000 Menschen leben, ist Wadern von der Fläche her die drittgrößte Stadt im Saarland. Anders gewendet: In Wadern dominiert nicht Industrie, sondern Natur.

Bardenbach wiederum liegt südlich im Stadtgebiet von Wadern direkt an der Prims, die sich durchs komplette Stadtgebiet zieht. Die Prims ist ein 91km langer Fluss, der bei Dillingen in die Saar mündet. Hierhin führt uns heute eine der neuen Traumschleifchen im Saar-Hunsrück. Traumschleifchen, das sind schöne Spazierwege, die man auch ohne größeres Zeitbudget oder gar Wanderausrüstung nutzen kann, um einen intensiven Eindruck von der Landschaft zu bekommen.

Mittelpunkt von Bardenbach ist die im Jahre 1770 an Stelle einer älteren Kapelle erbaute und später erweiterte St. Antonius Kirche, deren Turm wegen Bauart und Behelmung eine Seltenheit der Gegend ist. Wir starten unseren Traum-Spaziergang direkt im Primstal und zwar am Parkplatz am Bardenbacher Sportplatz (fürs Navi: Bardenbach, Zum Fels). Wir wandern los. Zu unserer Rechten blubbert die Prims vor sich hin und zieht ihre Bahn durch die Flussauen und Wiesen. Zu unserer Linken sehen wir die imposanten Wände des Bardenbacher Felsens.

Nach etwa anderthalb Kilometer nehmen wir die steil ansteigende Abzweigung nach links. Der neue Weg führt uns hinauf auf den Schafkopf (300m). Von dort aus wandern wir auf dem Rücken des Bardenbacher Felsens auf einem schattigen Naturpfad zurück zum Ausgangspunkt, wobei sich der Wald immer wieder öffnet und Ausblicke auf die umliegende Landschaft freigibt.

Der Bardenbacher Fels ist eine langgestreckte Felskante, die zusammen mit anderen Flächen 1969 ins Naturschutzgebiet Bardenbacher Fels - Primsaue - Junger Hirschkopf aufgenommen wurde. Der Bardenbacher Fels erhebt sich markant über dem Primstal. In den Schluchten und schwer zugänglichen Steilabfällen gibt es eine äußerst artenreiche Vegetation. Durch die Unterschutzstellung soll eines der letzten vorhandenen Auenwaldfragmente des Saarlandes – der Rest der Hartholzaue – geschützt werden.

Bildnachweis: Von L.Sieht [CC BY-SA 3.0] von Wikimedia Commons

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