Teufelsstieg von Elend über den Brocken nach Bad Harzburg


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 24 km
Gehzeit o. Pause: 6 Std. 37 Min.
Höhenmeter ca. ↑956m  ↓1076m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Das ist mal eine Strecke: Zu himmlischen Höhen über den Teufelsstieg. Ein Auf und Ab wie im Leben und hier durch den Harz von Elend hinauf zum Brocken (1.141m) und von da in das Soleheilbad Bad Harzburg runter. Dort kann man sich dann am Jungbrunnen wieder erholen.

Es heißt, der Teufelsstieg sei der schwerste Aufstieg zum Brocken. Dabei folgen wir zum Teil der Kalten Bode und sind auf dem abwechslungsreichen Weg durch das Eckerloch und entlang des Schwarzen Schluftwassers unterwegs. 

1777 weilte bereits Goethe in Elend, unserem Start auf rund 490m, und schrieb etwas zu Granit. Elend ist heute ein Stadtteil von Oberharz am Brocken. Wir beginnen die Strecke nahe der kleinsten Holzkirche Deutschlands und halten uns in nördliche Richtung.

An der Bode geht es durch das Elendstal, wo etwas versteckt die Ruine Elendsburg liegt, zu der wir einen Abstecher machen müssten. Viel ist nicht mehr davon zu sehen. Wir überqueren die Kalte Bode und gehen zu den Schnarcherklippen, wo es je nach Windverhältnissen entsprechend geräuschvoll sein kann. Die 25m hohen Türme sind schon beeindruckend. Die nächste Klippe am Weg ist die Mäuseklippe.

Durch Schierke fließt nicht nur die Bode, sondern auch unser Weg führt hier entlang, unter anderem am aufgefrischten Kurpark. Nach dem Ort wechseln wir den Bachbegleiter nahe den Schluftwiesen. Der Eckerlochstieg begleitet das Schwarze Schluftwasser. Schluft ist dabei mit Schlucht übersetzbar, jener am Eckerloch.

Der Eckerlochstieg beschreitet hier und da die Brockenstraße, die uns letztendlich auf den Brocken hinauf bringt: auf 1.141m. Wer auf Stempeljagd für die Harzer Wandernadel ist wird am Brocken und an einigen markanten Punkten an der Strecke fündig! Auf dem Brocken mit Brockengarten, dem historischen Haus in den Wolken, der Stasi-Moschee mit dem Besucherzentrum und Museum sowie Gastronomie und der Brockenbahn, Funk- und Wetterturm kann man sich eine Weile aufhalten und bei guter Sicht weite Blicke genießen. Zu berücksichtigen ist: es wird um einiges kühler sein als im Tal und merklich windiger.

Über den Hirtenstieg kommen wir am Kleinen Brocken (1.018m) vorbei und an der Schutzhütte Eiserner Tisch. Links von uns liegt die Bismarckklippe (898m). Der Hirtenstieg führt uns zum Kreuzungspunkt Frickenplatz mit der Rangerstation am Scharfenstein.

Wir halten uns links und kommen in die Nähe der Eckertalsperre, die links von uns ist. Ihr kommen wir ganz nah und überqueren ihren Damm beim Wasserkraftwerk Eckertalsperre. Jetzt folgt unser Weg dem Lauf der Ecker und nennt sich Braunschweiger Weg. Der führt uns über ein Waldspielgelände zum Molkenhaus, nahe dem Hasselteich, wo man sich gastronomisch erfrischen kann.

Weiter geht es dann gen Norden mit dem Ziel Bad Harzburg. Dort kommen wir im Kurpark an mit dem Haus der Natur und anderen Sehenswürdigkeiten. Hier startet auch die Seilbahn auf den Burgberg und wir könnten dann von dort nochmal einen Brockenblick wagen und stolz sein, was wir wandernd geschafft haben: 24km insgesamt und etliche Höhenmeter!

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