Steineberg

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Steineberg in der Vulkaneifel erhebt sich auf dem steinernen Berg auf einer Höhe von durchschnittlich 525m. Die höchste Erhebung ist die Steineberger Ley (557m) im Süden von Steineberg. Steinberg liegt direkt am bekannten Autobahnkreuz Vulkaneifel, wo die Autobahn A 48 von Koblenz kommend in die A 1 mündet und Anschluss nach Köln bietet.

Auf der bewaldeten Steineberger Ley, ragt ein Turm empor, der von Wanderern nur all zu gerne genutzt wird, um einen wunderbaren Überblick zu erhalten. Die Vulcano-Infoplattform wurde 2003 eröffnet. Der Aussichtsturm misst 28m und auf 24m ist eine große Plattform. Die drei äußeren Stützen bestehen aus 110 Jahre alten Douglasienstämmen. Die Vulcano-Infoplattform wurde aus Holz und Stahlverbindungsteilen in die Höhe geschraubt.

Auf dem Südende der Basaltkuppe der Steineberger Ley wurden Reste einer alten Befestigung gefunden, die auf einen keltischen Ringwall hindeuten. Es waren Mauerfragmente aus mörtellos geschichteten Steinen mit einer Innenfläche von rund 2,2ha. Man schließt auf Holzfachwerkbau und einer Entstehungszeit um 500 bis 100 vor Christi Geburt.

Der Vulcano-Pfad ist ein Partnerweg des Eifelsteigs und führt über die Steineberger Ley. Die Gesamtlänge des Pfades beträgt 26km und man braucht schon gut acht Stunden Wanderzeit. Auf dem Erlebnisrundweg auf überwiegend gut befestigten Wegen kommt man durch Mehren, am Schalkenmehrener Maar vorbei zum Sangweiher, quert die A1 und kommt ins Naturschutzgebiet Mürmes. Weiter geht es nach Ellscheid und wieder zurück zur Steineberger Ley.

Rund 260 Menschen leben in Steineberg, dessen Mittelpunkt die katholische Filialkirche St. Franziskus darstellt. Der neugotische Saalbau entstand in den Jahren 1884-86. Als weitere ältere denkmalgeschützte Anlagen sind zwei Pumpbrunnen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu finden.