Keltenrundweg an der Steineberger Ley


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Wegweiser
Länge: 15.46km
Gehzeit: 04:06h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Der Keltenrundweg in der Vulkaneifel eignet sich für einen wohltuenden Tag in der Natur, bei dem der Alltag in den Hintergrund rückt. Letzterer präsentiert hier indes einen landschaftlichen Mix, vor dem sich, je nach Belieben, zahlreiche Pausen einlegen lassen. Trotz Höhen von knapp über 560 Metern gestalten sich die Steigungen aber maßvoll. Schließlich begegnen wir auch einem Bauwerk der alten Kelten auf den insgesamt circa 15,5 Kilometern.

Ob man dieses gleich am Anfang oder kurz vorm Schluss erkundet, hängt davon ab, auf welche Gehrichtung die Entscheidung fällt. Gestartet wird in jedem Fall am Sportplatz der Ortschaft Steineberg, wo sich ein Parkplatz befindet. Hier steht auch gleich die Vulcano Infoplattform, ein 28 Meter hohen Aussichtsturm.

Wer den Uhrzeigersinn wählt, schreitet zunächst in Richtung Osten; der Pfad wird von der Beschilderung „KW“ vorgegeben. Da es von oben hinabgeht, kann der Blick über die offene Landschaft aus Wiesen und Ackerflächen schweifen. Anschließend wechselt sich diese Kulisse mit Waldstücken ab, bis wir einen Wasserlauf erreichen, der sich in den Süden schlängelt.

Es gilt, dem „Elixier des Lebens“ zu folgen, welches einen Grünstreifen mit sich zu ziehen scheint. Es handelt sich um das Üßbachtal, benannt nach dem gleichnamigen Gewässer. Eine Picknickpause lohnt sich zum Beispiel an der ehemaligen Demerather Mühle aus dem 16. Jahrhundert.

Der Rest der Strecke präsentiert ebenfalls ein paar beschauliche Plätze, wandert erst mit dem Dreisbach in den Westen und anschließend südwestlich weiter. Den Abschnitt kennzeichnet vorrangig ein ausgeprägter Wald, worin sich unter anderem ein Brunnen und die Wacholderheide Geisert verstecken.

Den krönenden Abschluss bildet der Aufstieg zum Steineberger Ley, wo sich die Überreste eine Keltenfestung befinden. Der vermutliche einstige Ringwall soll über 2000 Jahre alt sein und wird auf informativen Tafeln wieder zum Leben erweckt. Weil davon heute lediglich noch überwachsene Felsen erhalten sind, muss die eigene Vorstellungskraft bemüht werden – zum abschließenden Verweilen vor der Heimkehr ist der Ort hingegen allemal geeignet.

Bildnachweis: Von Muck [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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