Diese Fernwanderrunde startet am Ölschnitzsee, nördlich im Naturpark Frankenwald, führt über Hof nach Schwarzenbach an der Saale in den Naturpark Fichtelgebirge. Sodann geht’s durch Bad Weißenstadt mit dem Weißenstädter See gen Süden, über den Nebengipfel des Schneeberges „Nußhardt“ (972m) und aus dem Naturpark Fichtelgebirge hinaus. Damit geht’s hinein in die Naturschutzgebiete Hirschberg- und Heidweiher in der Gabellohe. Ziel ist Kirchenlaibach mit Bahnhof.
Gut 162m kommen damit auf die Wanderuhr. Die Stadt Hof liegt etwa in der Mitte. Hier knüpft der Seenweg des Frankenwaldes an den des Fichtelgebirges an. Für eine flexible Planung der Etappen gliedern wir das nach größeren Orten und den Seen. Start ist der Ölschnitzsee nördlich von Windheim und westlich von Steinbach am Wald, das einen Bahnhof hat. Es folgen die Dörfer Haßlach bei Teuschnitz und größere Reichenbach. Wald und Feldflur sind auf dem Weg nach Tschirn zu erkunden und in Nordhalben könnte man sich nach den ersten 21km zur Nächtigung einbuchen. Im Anschluss dehnt sich die Ködeltalsperre lang aus. An der Trinkwassertalsperre ist der Bahnhaltepunkt Mauthaus.
Über die Rodach und durch Wald sowie einige Ortschaften wird Bad Steben erreicht. Da kann man es auch eine Weile aushalten, mit Thermen, Kliniken und Kurhaus. An der Stelle wären rund 46km in den Wanderschuhen. Der Seenweg führt zum Frankenwaldsee und es folgt Lichtenberg. Nachdem die Selbitz passiert ist, geht’s steil rauf zum König David und zu weiteren Aussichtspunkten im Wald mit Felsen.
Es folgen Issigau, Reitzenstein mit Schloss, Hadermannsgrün und Berg an der A9. Rund 62km sind es bis hierher gewesen. Nach der Autobahn gelangt die Wanderung nach Joditz und über die Saale. Vor Hof wird die A72 unterwandert. Durch Unterkotzau wird die Halbzeit in Hof im Saaletal gefeiert. Eine längere und interessante Erholungspause lädt ein, mit Bürgerpark Theresienstein, Museen, Kirchen, Altstadt und Rathausturm mit Panoramablick.
Südlich legt sich der große Untreusee in die Landschaft, umgeben von Wiesen, Feldern und Wäldchen. Dann streift der Seenweg Schwarzenbach an der Saale – die 100km sind voll. Südlich ist die Förmitztalsperre als „Seenvertreter“. Und bei Förmitz beginnt der Naturpark Fichtelgebirge. Nun wandern wir vermehrt durch Wald und mit Felsen sowie Steinbrüchen. Bei Waldstein ist so ein Besuchsmagnet mit Rotem Schloss, Teufelstisch und Großem Waldstein sowie dem Steinbruch Waldstein. Nächste Übernachtung könnte in Bad Weißenstadt am Weißenstädter See stattfinden. Er liegt zwischen dem höchsten Berg im Fichtelgebirge, dem Schneeberg (1.051m), und dem Waldstein. Rund 121km sind erkundet.
Der zweite ordentliche Aufschwung liegt vor uns. Durch den „Fichtelwald“ zum Nußhardt (972m) – unserem höchsten Berg dieser Tour. Der felsige Gipfel bietet natürlich eine herrliche Aussicht und Sagenhaftes, mit den Mulden im Granit, die sie Druidenschüsseln nennen. Es sind keine Opferschalen, sondern Verwitterungsformen. Ein sehr interessanter Ort, den auch Goethe schon besucht hatte. Die Wanderrunde kommt durch das Naturwaldreservat Fichtelseemoor an den Fichtelsee. Der nächste Kandidat ist der Nagler See im Kräuterdorf Nagel. 140km stecken im Wanderschuhprofil.
Auf der Schlussetappe kommt man über die Fichtelnaab und bei Immenreuth (mit Bahnhof) wird die Grenze des Naturparks Fichtelgebirge passiert. Es folgt die Seenplatte Hirschberg- und Heidweiher in der Gabellohe. Das NSG umfasst rund 28ha, verfügt über etliche Weiher, Verlandungszonen, Feuchtgebiete, Moore und befindet sich in natürlichen Prozessen. Auf dem Weg ins Ziel werden Haidenaab und Göppmannsbühl gequert, Weiher am Tauritzbach bis Tauritzmühle, bevor in Kirchenlaibach der Gemeinde Speichersdorf im Landkreis Bayreuth der Seenweg endet.
Bildnachweis: Von Stephan van Helden [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
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