Schönborn (Katzenelnbogen)

Am Ostrand des Einrichs im Übergang zum Aartal liegt das Dorf Schönborn. Ein Stück weiter östlich erhebt sich der Einrich am Ergenstein (420m) noch ein letztes Mal, bevor der Hintertaunus langsam abflacht. Schönborn verdankt seinen Namen einem Bach, dessen Quelle – Born – sich hier befindet. Der Schönborner Bach fließt westlich von Schönborn mit dem Schaufertsbach zum Wasenbach zusammen. Dieser mündet bei Steinsberg in den 7km langen Rupbach, einen der größeren Zuflüsse des Dörsbachs.

Nördlich von Schönborn in einem idyllischen Seitental des Rupbachs steht die Klosterruine Bärbach. Wahrscheinlich 1339 wurde das ehemalige Klarissenkloster erbaut. Im Zuge der Reformation löste man 1567 das Kloster auf und die Klostergüter gingen an das Hospital Gronau. Von der einschiffigen gotischen Klosterkirche sind heute nur noch Teile der Nordwand und des Giebels sowie Mauerreste der Klosterbauten und Umfassungsmauern erhalten. Die Klosteranlage mit der umliegenden Siedlung wurde zur Denkmalzone erklärt.

Sehenswert ist in Schönborn auch die denkmalgeschützte evangelische Pfarrkirche, ein 1688 in Anlehnung an den gotischen Stil errichteter Bruchsteinsaal mit Turm. Das Pfarrhaus in der Schaufertstraße, ein Putzbau mit Schieferflächen aus den 1920er Jahren, steht heute ebenfalls unter Denkmalschutz.