Saar-Hunsrück-Steig Etappe 21 Kastellaun - Baybachklamm


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 6 Min.
Höhenmeter ca. ↑328m  ↓447m
Saar-Hunsrück-Steig Markierung Fernwanderweg

Am Marktplatz von Kastellaun beginnt unsere Tageswanderung auf dem Saar-Hunsrück-Steig. Wir spazieren zum Start zur Burg Kastellaun, die im 13. Jahrhundert errichtet und im 17. Jahrhundert im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört wurde.

Der ehemalige Palas der Burg Kastellaun dient heute als Freilichtbühne für Theateraufführungen. In der 2006-07 auf alten Fundamenten neu aufgebauten Unterburg befindet sich u.a. das Haus der regionalen Geschichte, das von der keltischen und römischen Vergangenheit über das Mittelalter bis zum Kalten Krieg und der Hunsrücker Friedensbewegung die Historie Kastellauns dokumentiert.

Vorbei an der 1899-1902 erbauten katholischen Kirche zum Heiligen Kreuz und der deutlich älteren evangelischen Kirche (14. Jahrhundert) leitet der Saar-Hunsrück-Steig zum Kastellauner See, der als Naherholungsgebiet dient.

Der Saar-Hunsrück-Steig folgt ab dem Kastellauner See dem Trimmbach abwärts und knickt dann nach Nordwesten weg zum Uhler Kopf (441m) mit schöner Fernsicht über den Hunsrück. Später passiert man auf Höhe der Junkermühle das Deimerbachtal (Deimerbach heißt der Oberlauf des später bei Treis-Karden als Dünnbach mündenden Flusses) und kommt nach Mannebach.

Am Ortsrand von Mannebach trifft der Saar-Hunsrück-Steig auf das Erlebnisfeld Mannebach: eine in die Natur integrierte Freizeitanlage. Das Erlebnisfeld soll sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken und den Gleichgewichtssinn erlebbar machen. Wasserklangschale, Drehscheiben, die verblüffende optische Effekte bewirken, Summ- und Klangsteine, Windharfe, Klangorgel, Balancierbalken, Wackelsteg, Partnerschaukel und mehr laden zur Erkundung ein.

Dann leitet der Saar-Hunsrück-Steig hinein nach Mannebach mit seiner 1767-70 erbauten barocken St. Martin Kirche. Über offene Flur, mit tollen Ausblicken bis in die Vulkaneifel, geht es weiter nach Heyweiler. Hier trifft der Saar-Hunsrück-Steig auf die Traumschleife Baybachklamm und folgt dieser zur Barreterlei, von der man einen famosen Blick ins Baybachtal genießt.

Dann erfolgt der Abstieg in die Baybachklamm, die gerne auch als Grand Canyon des Hunsrücks bezeichnet wird. Teilweise mit Seilen gesichert und bei Eis, Schnee und Starkregen definitiv nicht zu begehen klettern wir zunächst hinab ins ähnlich markant eingeschnittene Tal des Frankweiler Bachs und folgen diesem zur Baybachklamm, durch die wir bis zur Schmausemühle wandern.

Die Schmausemühle wurde im 16. Jahrhundert als Kornmühle im Baybachtal begründet. Seit den 1920er Jahren nutzt man das Anwesen gastronomisch und betreibt hier bis heute – im Herzen des Baybachtals – ein Hotel-Restaurant.

Saar-Hunsrück-Steig Etappen


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