Sötern (Nohfelden)

Sötern ist ein Ortsteil der Gemeinde Nohfelden im Sankt Wendeler Land und kann von sich mit Fug und Recht behaupten, ganz oben im Saarland zu sein, denn auf der Gemarkung von Sötern, knapp 6km vom eigentlichen Ort entfernt, befindet sich mit dem Dollberg (695m) der höchste Berg des Saarlands.

In Sötern steht die evangelische Kirche unter Denkmalschutz. Der Bau datiert ins 16. und 18. Jahrhundert, wobei eine Pfarrkirche bereits im 13. bezeugt ist. Im Turmportal findet sich die Jahreszahl 1578 und die Kirche in Sötern zählt zu den frühen protestantischen Kirchenbauten im Saarland. Nach einem Brand erhielt die Kirche ihr jetziges Aussehen, das war zwischen 1745 und 1765. Die barocke Saalkirche beherbergt eine Stumm Orgel aus der dritten Generation der Orgelbauer aus Sulzbach im Hunsrück.

Ein weiteres geschütztes Baudenkmal in Sötern ist der Jüdische Friedhof. Er ist einer der ältesten jüdischen Friedhöfe im Saarland auf einer Fläche von 3.708qm, am Ende der Weiherdammstraße. 204 Grabsteine sind erhalten, wovon der älteste das Datum 1748 trägt. Nach dem Ersten Weltkrieg gab es in Sötern so viele Juden wie Katholiken. Bis zu 600 Beerdigungen fanden auf dem jüdischen Friedhof statt.

Der nördlichste Ortsteil von Nohfelden grenzt direkt an die Wanderregion Hunsrücker Hochwald in Rheinland-Pfalz, heißt Eisen, liegt rund 3km nördlich von Sötern und bietet mit dem Golfpark Bostalsee eine 35ha große 9-Loch-Anlage.

Regionaler Bezug:

Nohfelden Landkreis St. Wendel Saarland Sankt Wendeler Land Saar-Hunsrück