Rundwanderweg vom Altenberger Dom in die Täler von Eifgenbach, Hasselsiefen und Dhünn


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 20 Min.
Höhenmeter ca. ↑336m  ↓336m
Rundwanderweg A8 ab Altenberger Dom in die Täler von Dhünn, Eifgenbach und Hasselsiefen

Der Altenberger Dom ist eines der bekanntesten und beliebtesten Ziele im Bergischen Land. Hier startet der örtliche Rundwanderweg A 8, der uns vom Altenberger Dom in die Täler von Eifgenbach, Hasselsiefen und Dhünn führt.

Wir beginnen die Runde in der Carl-Mosterts-Straße oberhalb des Altenberger Doms und wandern von hier zum Parkplatz und ins Dhünntal. Wir passieren den Deutschen Märchenwald Altenberg, den ältesten Märchenwald Deutschlands. Wer Kinder dabei hat, sollte hier einen kostenpflichtigen Abstecher einlegen.

Ansonsten geht es weiter der Dhünn entlang bis zur Einmündung des Eifgenbachs, der dann für einen guten halben Kilometer die Richtung vorgibt. Dann passieren wir den Eifgenbach und wandern wieder südwärts zum Schöllerhof.

Am Schöllerhof halten wir uns links und wandern auf Aue zu, wo wir erneut die Dhünn treffen und queren. Wir wandern über Groß Grimberg weiter bis nach Hüttchen. Vor Grimberg halten wir uns rechts und erreichen bald das Tal des Hasselsiefen. Der gibt uns nun grob die Richtung zurück ins Dhünntal vor.

Zurück in Altenberg müssen wir nun natürlich noch den Altenberger Dom in Augenschein nehmen. Bis ins 16. Jahrhundert hinein war der Altenberger Dom – damals noch Klosterkirche der Abtei Altenberg – Grablege der Grafen und Herzöge von Berg. Der Altenberger Dom entstand im 13. und 14. Jahrhundert als streng gotischer Bau. Baumaterial war Trachyt vom Drachenfels im Siebengebirge.

Besonders bekannt ist der Altenberger Dom für sein opulentes Westfenster. Das vermutlich um 1400 fertiggestellte Westfenster ist das größte gotische Bleiglasfenster nördlich der Alpen. Ebenfalls eindrucksvoll ist die Orgel, die 1980 eingebaut wurde. Insgesamt 6.300 Pfeifen machen die Altenberger Orgel zu einer der klanggewaltigsten Orgeln Deutschlands.

Seit 1857 wird der Altenberger Dom als Simultankirche sowohl von der katholischen als auch der evangelischen Gemeinde als Pfarrkirche genutzt.

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