Rundwanderung zum Deutschmannsberg bei Michelbach (Taunus)


Erstellt von: RS
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑472m  ↓472m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Michelbach gilt als die Perle an der Aar und ist gleichzeitig der größte Ort der Gemeinde Aarbergen im Untertaunus. Michelbach erstreckt sich an den südlichen Hängen des Zusammenflusses der Aar und dem von Osten kommenden kleinen Michelbach.

Die Aar bildet die Gemarkungs- und Landesgrenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz und nach Süden und Osten hin erstrecken sich beidseitig des Michelbachtales landwirtschaftliche Nutzflächen. Der heute als Erholungsort ausgewiesene Ortsteil wurde bereits 1184 gegründet.

Wir starten die Wanderung am Wanderparkplatz oberhalb des Friedhofes in Aarbergen-Michelbach. Zunächst geht es leicht abwärts auf den Aar-Höhenweg, dem man, mal rauf und mal runter und sehr kurvenreich, meist durch Wald, bis ins Hirschbachtal folgt. Im Hirschbachtal angekommen, geht es via Steg über den kleinen Bach und scharf rechts zur Schutzhütte Deutschmannsberg.

Von der Schutzhütte aus wandert man jetzt auf kurvenreichem Weg bis zu einer Kreuzung und trifft dort auf einen mit „Roter Raute“ markierten Wanderweg. Dieser Markierung folgen wir nun nach links aufwärts bis zur Höhe 390m. Immer weiter geht es durch den Wald bis zu dessen Ende, und sofort kann man die schöne Fernsicht über den Taunus genießen. Der Rückweg verläuft nun über freies Feld bei weiter guter Aussicht, und vorbei am Sportplatz laufend erreicht man auch schon wieder den Ausgangspunkt der Wanderung.

Der Naturpark Rhein-Taunus liegt zwischen dem Naturpark Taunus im Osten und dem Naturpark Nassau im Westen. In diesem als Erholungsgebiet besonders geeigneten Raum gelte es namentlich, die heimische Pflanzen- und Tierwelt zu schützen, die Landschaft zu erhalten, zu gestalten sowie zu pflegen und dadurch den Menschen eine naturnahe Erholung zu ermöglichen. Trotz der Nähe zum Ballungsraum Rhein-Main ist der Naturpark durch große Ruhe und interessante Ausflugsziele geprägt. Das Parkgebiet ist mit über 60 % Bewaldungsanteil sehr waldreich. Naturnaher Waldbau prägt diese weiträumigen, artenreichen Wälder, welche überwiegend von Rotbuche, Traubeneiche, Rotfichte und Douglasie gebildet werden.

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