Rundwanderung von Mayschoß über die Saffenburg zur Akropolis (Ahrtal)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 46 Min.
Höhenmeter ca. ↑378m  ↓378m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Eine schöne Rundwanderung im Ahrtal lässt sich am Bahnhof in Mayschoß starten. Von hier wandert man zunächst rechts der Ahr hinauf zur Ruine der Saffenburg, der ältesten Burg im Ahrtal. Die Saffenburg wurde im 11. Jahrhundert erbaut und im Spanischen Erbfolgekrieg (1701-14) zerstört.

HINWEIS: Stand Sommer 2017 ist der Weg zur Saffenburg wohl stark zugewachsen und kaum mehr zu begehen. Gleiches gilt für den Weiterweg von der Burg hinab zur Ahr. Wer also keine Lust auf ein kleines Abenteuer hat, läßt die Burg außen vor und nutzt besser gleich den Tunnel vom Startpunkt ausgehend. Bitte kurze Nachricht falls der Weg wieder gut begehbar ist, lieben Dank dafür!

Heutzutage sind nur noch Grundmauern, die scheinbar nahtlos in den Felsen übergehen, von der Saffenburg erhalten. An einigen Stellen zeigen noch Böschungen an, wo früher einmal eine Mauer verlief. 2004 begann eine grundlegende Sanierung der mehr und mehr verfallenden Grundmauern. Seit 2007 ist die Burgruine wieder öffentlich begehbar. Von oben bietet sich ein schöner Blick ins Ahrtal.

Von der Saffenburg wandern wir hinab, passieren die Ahr und stoßen kurze Zeit später auf den Rotweinwanderweg, dem wir jetzt zur Michaelskapelle und weiter zum Weinhaus Michaelshof folgen. Dann geht es hinein in den Wald.

In einem großen Bogen wandert man zur Schutzhütte Akropolis, die 1972 auf dem Mönchberg oberhalb von Mayschoß errichtet wurde. Ihren seltsamen Namen erhielt die Schutzhütte mit dem herrlichen Blick auf Mayschoß durch den Ausspruch eines Besuchers, der anmerkte, hier sei es ja schöner als auf der Akropolis.

Von der Akropolis wandert man hinab nach Mayschoß und wandert am Fuße des Mönchbergs zur katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus und Rochus, die 1908-12 entstand. Die Kirche beherbergt in ihrem Inneren viele barocke Einrichtungsstücke aus dem aufgelösten Kloster Marienthal. Bemerkenswert sind z.B. die farbenfrohe Kanzel aus der Zeit um 1700, der Beichtstuhl aus dem 17. Jahrhundert und der Taufstein aus dem 16. Jahrhundert.

Durch den schmucken Ortskern des Weinbauorts Mayschoß spaziert man wieder hinab an die Ahr zum Bahnhof, der im 1890 im Schweizer Stil errichtet wurde. Der Bahnhof ist unten massiv aus offenen Bruchsteinen, obenauf aus Fachwerk mit einem Krüppelwalmdach versehen.

Schöne Wanderziele in der Nähe:

Schutzhütte Akropolis
Vgwort