Unsere beschauliche Wanderrunde umfasst ein Stück rechtsrheinisches Gebiet, nördlich von Bonn, südlich von Niederkassel und westlich des Naturparks Bergisches Land. Rheidt und Mondorf sind Stadtteile von Niederkassel im Rhein-Sieg-Kreis.
Los geht’s am Siegauen-Wanderparkplatz südlich von Bergheim, einem Ortsteil von Troisdorf. Wir sind hier auch im Naturschutzgebiet Siegaue und Siegmündung. Bei hohem Wasserstand entsteht hier eine Wasserlandschaft, und bei Trockenheit ist die Aue ein Brutgebiet einiger seltener Vogelarten. Nach rund 155 km mündet die wilde Tochter des Rheins – die Sieg – in den Rhein.
Wir wandern im Uhrzeigersinn, folgen am Ortsrand mit dem Auenwald zur linken Seite der Glockenstraße und dem Nachtigallenweg zum modernen Fischereimuseum Bergheim an der Sieg (Öffnungszeiten/Eintritt). Vom Balkon aus hat man einen schönen Blick auf das Sieg-Altwasser Diescholl und auf den Aalschokker Maria Theresia. 1894 gebaut, ab 1941 zum Aalfang eingesetzt, war er bis Ende der 1950er-Jahre in Betrieb. Südlich von hier ist die Siegmündung.
Wir wandern durch Mondorf, das links unserer Route einen Yachthafen besitzt. In der Nähe führt eine Autofähre über den Rhein nach Graurheindorf. Wir kommen zur Kirche St. Laurentius (1667). Wir wandern weiter durch den Ort, in dem 1945 die Lux-Werft gegründet wurde, die nach wie vor bei Stromkilometer 660,9 produziert. Wir schlendern am Rheinufer entlang mit Blick auf die Rheininsel Herseler Werth und streifen durch den Auenwald des Rheidter Werths mit dem Gewässer Rheidter Laach, in dem gerne geangelt wird. Wir kommen über die Brücke beim „Abt“.
In Rheidt wandern wir zur Kirche St. Dionysius (1835/1857). Mit der Bahnhofstraße kommen wir durch den Wohnort an den Rand der Wiesenflur, wandern durch diese am Südfriedhof vorbei zur Kiesgrube mit dem Mondorfer See. Das Areal ist komplett umzäunt, so haben Haubentaucher und Reiherente, Blesshühner und Nachtigallen Schutz vor Zweibeinern. Es gibt einen Aussichtspunkt.
Zum Kalkofen heißt die Straße, mit der wir durch Bergheim wandern. Nach links biegen wir in den Weg Balkanroute ein, einem Rad-Wanderweg entlang der Bahntrasse. Der Balkan steht hier synonym für „auf der anderen Seite der Sieg“ = weit weg, wie der Balkan. Nach links biegen wir ins Sträßchen Am Mittelpfad und kommen zur Kirche St. Lambertus. Ihr Ursprung liegt im Jahr 1248, in dem auch mit dem Kölner Dom begonnen wurde. Durch die Bergstraße kommen wir zum Siegauen-Wanderparkplatz zurück.
Bildnachweis: Von Katharina Bös [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
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