Rund um Kladow (Berlin)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑133m  ↓133m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Kladow: das ist ländliche Idylle inmitten der Millionenstadt Berlin. Der südlichste Ortsteil von Spandau ist Ziel unserer Wanderung, die wir am Kladower Hafen beginnen. Hier legt die Fährlinie F 10 der BVG an und man kann einfach vom S-Bahnhof Wannsee zum normalen Bus- und Bahntarif nach Kladow übersetzen.

Dem Kladower Hafen vorgelagert ist die unbewohnte Havelinsel Imchen, die seit 1933 als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Betreten verboten, es sei denn, Sie sind ein Kormoran, Graureiher oder Eisvogel.

Von der Imchenallee aus gehen wir links hinauf zur evangelischen Dorfkirche Kladow. Die Dorfkirche entstand 1818-19 als ein frühes Zeugnis des Historismus. Hinter der Dorfkirche geht man rechts Richtung Kladower Damm und auf Höhe des Lidl-Parkplatz wieder rechts.

Am Sibeliusweg hält man sich links und wandert weiter zum Gutspark Neu-Kladow. Das Lehnschulzengut Neu-Kladow wurde um 1800 errichtet und war Anfang des 20. Jahrhunderts ein Treffpunkt für Künstler aller Genres.

Am Ende des Gutsparks stößt man auf das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe und hält sich dann links Richtung Kladower Damm. Den passiert man und wandert über den Berg Hohengatow (71m) zum 1994 stillgelegten Flughafen Gatow. Hier findet sich heute u.a. das Militärhistorische Museum der Bundeswehr – Flugplatz Berlin-Gatow.

Durch die Landstadt Gatow – ein ab 1999 entwickeltes Wohngebiet – kommt man zum Ritterfelddamm und dann zum 66ha großen Groß Glienicker See. Durch den Groß Glieniecker See verlief einst die Grenze zwischen BRD und DDR.

Wir spazieren über die Uferpromenade weiter zum 107ha großen Sacrower See, der im Naturschutzgebiet Sacrower See und Königswald liegt und bereits zum Stadtgebiet von Potsdam zählt. Am Sacrower See hält man sich links zu den Luisenbergen (78m).

Durch die Sakrower Landstraße kommt man in den Sakrower Kirchweg und zum Landhausgarten Dr. Max Fränkel, der in den 1920er Jahren mit naturhafter Teichanlage, Rosen-, Obst- und Gemüsegarten angelegt wurde. Seit 2016 ist die Gartenanlage der Öffentlichkeit zugängig und ein Besucherzentrum bietet nicht nur Informationen, sondern auch ein Sommercafé. Über die Imchenalle spaziert man dann wieder zurück zum Kladower Hafen.

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