Rund um den Kemnader See mit Abstecher zum Rittergut Haus Herbede


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 46 Min.
Höhenmeter ca. ↑178m  ↓178m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Zwischen Bochum, Witten und Hattingen wurde als sechster See im Reigen der Ruhrstauseen der Kemnader See 1979 als letzter aufgestaut. Um den Kemnader See, der im Durchschnitt 3 Mio. Kubikmeter Wasser hat, verläuft ein 8km langer Rundweg. Unsere Runde dehnen wir um das Rittergut Haus Herbede und die Hundewiese Witten aus.

Auf dem Kemnader See verkehrt ein Fahrgastschiff und neben der Wasserverbesserung wird auch der Freizeitwert in der Region verbessert. Man kann am und im Wasser Sport betreiben, außer Baden. Unsere Wanderung schließt auch die Zeche Gibraltar ein und gleich zu Beginn im Naturschutzgebiet Alte Ruhr-Katzenstein das Haus Kemnade mit Museum.

Etwas abseits vom See stimmen wir uns mit dem Haus Kemnade im Naturschutzgebiet Alte Ruhr-Katzenstein auf die Runde ein. Haus Kemnade war einst ein Wasserschloss. Nachdem es abgebrannt war, wurde es im 17. Jahrhundert im Stil des Barock und der Renaissance aufgebaut. Beim Haus Kemnade ist das Bauernhausmuseum, eine Musikinstrumentensammlung, eine Ostasiatische Sammlung und die Schatzkammer zum Thema Geld mit jeder Menge Spardosen.

Entlang dem Ruhr-In-Line Weg erschlendern wir uns das südöstliche Kemnader See Ufer, kommen an einem Spielplatz und einer DLRG Station vorbei, links von uns der See, rechts in etwas Entfernung die A 43. Mit dem Mühlengraben, knicken auch wir nach rechts ab. Zwischen Mühlengraben und Ruhr erstreckt sich die Hundewiese Witten.

Wir machen einen Abstecher zum Haus Herbede, bei dem auch Kunst sowie Industrieskulpturen versammelt sind. Die Geschichte von Haus Herbede, heute mit Biergarten, beginnt um 1200 und ist damit das älteste Gebäude von Witten. Hier waren die Gerichtsherren von Herbede rund 700 Jahre lang zugange. Wir sind hier erst rund 4km zugange gewesen.

Wir queren den Mühlgraben und über die Lakebrücke die Ruhr, dann per Schlenker über das Ruhr-Golf Gelände, wieder auf den Ruhr-In-Line und von der Ruhr zum Oelbach, der sich dem Kemnader See zugesellt. Wir kommen am Freizeitbad Heven vorbei, umrunden den angestauten Oelbach, treffen auf Segler und den Hafen Heveney.

Nächster Ruhrkulturstop an der Uferlinie ist an der Zeche Gibraltar mit dem Stollenmundloch des Erbstollens im Bochumer Stadtteil Stiepel. Steinkohle wurde hier gefördert. Die Zeche war von 1865 bis 1925 in Betrieb. Heute ist hier das Bootshaus des Sportinstitutes der Ruhr-Universität Bochum. Auf die Geschichte weist auch eine einstige Grubenlokomotive hin. Auf dem weiteren Rückweg kommen wir am Wasserkraftwerk Kemnader See vorbei, biegen auf den Leinpfad ein, überqueren via Kemnader Straße die Ruhr und sind zurück.

Bildnachweis: Von Frank Vincentz [GFDL], via Wikimedia Commons

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