Rhein-Ruhr-Emscher-Weg durchs Ruhrgebiet


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 98 km
Gehzeit o. Pause: 22 Std. 16 Min.
Höhenmeter ca. ↑1328m  ↓1309m
Rhein-Ruhr-Emscher-Weg Markierung Beschilderung Bezirkswanderweg 9

Vom Rheintal entlang an Emscher und Ruhr, von Duisburg über Mülheim und Essen nach Hattingen führt der Bezirkswanderweg 9 der Bezirks Unterruhr im Sauerländischen Gebirgsverein (SGV).

Es geht los in Mündelheim, einem früheren Fischerdorf im großen Rheinbogen zwischen Kaiserswerth und Ruhrort. Wir spazieren an den Rhein und halten uns dann links. Vorbei am Kreuz Duisburg-Süd geht es zum Rahmer See und zum Großenbaumer See. So eingestimmt, kommen wir an die Duisburger Sechs-Seen-Platte.

Hier streifen wir Haubachsee und Entenfang. Dann geht’s weiter durchs Naturschutzgebiet Oembergmoor und Wambachtal nach Mülheim an der Ruhr. Auf der Schlossbrücke queren wir selbige und spazieren durch Mülheim und den Stadtteil Winkhausen nach Norden.

Es geht durchs Naturschutzgebiet Hexbachtal zum Schloss Borbeck, einem barockem Wasserschloss in Essen. Dann wandern wir ins Pausmühlenbachtal (einem Zufluss der Berne), steuern Essen-Gerschede an und halten uns dann Richtung Volkspark Bergeborbeck.

Über den Altenessener Markt geht es nordwärts zum Rhein-Herne-Kanal, der parallel zur begradigten Emscher fließt. Vorbei an der Schurenbachhalde wandern wir weiter Richtung Kaiser-Wilhelm-Park und in den Essener Stadtteil Stoppenberg.

Wir kommen vorbei am Sportpark am Hallo und halten uns dann wieder südlich ins Ruhrtal. Die Ruhr begleitend kommen wir zur Villa Vogelsang. Hier befindet sich heute ein Hotel mit Tagungsstätte, das Linuxhotel. Es gilt als „eines der ungewöhnlichsten Hotels des Ruhrgebiets“. Die insgesamt neun Gästezimmer und Suiten sowie die zwei Tagungs- und Seminarräume sind mit umfangreichen technischen Einrichtungen zur Durchführung von Tagungen und Seminaren rund um die Themen Linux und freie Software ausgestattet.

Am Eisenbahnmuseum Bochum wechseln wir die Uferseiten der Ruhr und gehen weiter Richtung Hattingen. Hier kommen wir durch den Gethmannschen Garten und durch den Ortskern von Blankenstein. Weiter geht es zum Haus Kemnade (ein Wasserschloss im Stile der Renaissance und des Barocks) und an den Kemnader See, wo die Wandertour endet.

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