Oberhundemer Bergtour: Unterwegs auf Eselspfaden am Rothaarsteig


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 4 Min.
Höhenmeter ca. ↑383m  ↓383m
Rothaarsteig Extratour Oberhundemer Bergtour

Entlang des Rothaarsteigs, dem bekanntesten Fernwanderweg im Sauerland, gibt es einige Rundwanderwege für Tagestouren, die als Rothaarsteig-Spuren mit dem Rothaarsteig-Signet in schwarz markiert sind. Eine dieser sogenannten Rothaarsteig-Spuren ist die 2012 eröffnete Oberhundemer Bergtour, die unter dem Motto steht: Auf Eselspfaden unterwegs am Rothaarsteig.

Die Oberhundemer Bergtour startet am Haus des Gastes direkt am Rand des Kurparks in Oberhundem. Von hier geht es entgegen dem Uhrzeigersinn zunächst südwärts. Die Oberhundemer Bergtour führt zu den Oberhundemer Klippen, einer markanten Felsformation in den Rothaarvorhöhen. Dann wandert man auf dem Forstweg durch jungen Fichtenwald weiter.

Weiter oben im Hochwald trifft man auf den Rothaarsteig und folgt diesem zu einer Aussichtsplattform mit Sinnesbank. Vorbei an der Hütte am Böhmenkamp wandert man zum Kahleberg (711m). Der Kahleberg ist baumfrei und im Sommer wiegt sich ein rot- violettes Meer von Waldweidenröschen im Wind.

Weiter geht es zum kleinen Weiler Alpenhaus – einst eine Hütte für Alpinisten, heute ein beliebtes Ausflugsziel im westlichen Rothaargebirge. Unmittelbar vor der Einkehrstation weist ein Schild mit Esel und ein weißes E auf den Beginn des Eselpfades hin.

Der Eselpfad führt auf schmalen Pfad durch ein Windbruchfeld und erreicht nach deutlichem Höhenverlust das Tal des Hometsiepen. Über einen breiten Forstweg steuert man das nächste Windbruchfeld an und genießt einen herrlichen Blick hinüber zum Alpenhaus bevor es wieder zurück nach Oberhundem geht.

In Oberhundem kann man noch einen Abstecher zum Stickereimuseum mit angeschlossenem kleinen Museumslädchen machen. Das Stickereimuseum ist im alten Pastorat von 1685 untergebracht und zeigt rund 300 Ausstellungsstücke. Ziel ist es,  die Stickerei als bedeutsame Handarbeit zu erhalten und das Wissen über dieses Handwerk jüngeren Generationen zu vermitteln.

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